Test Jekyll & Hyde - Seite 2

Das ist kein Grafikfehler, die Bildränder sehen immer so aus.Das ist kein Grafikfehler, die Bildränder sehen immer so aus.

Hier war ich doch schon mal.

Das Spiel findet bis auf kurze Zwischensequenzen komplett in der Unterwelt statt, einer Mischung aus gleich aussehenden Höhlengängen mit gleich aussehenden Abzweigungen und unspektakülären Bauwerken. Das Fehlen von Markierungen, einer Karte oder ähnlichen Hilfsmittel macht die Wegfindung natürlich auch nicht einfacher. Ebenfalls sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass es Bereiche gibt, in denen die Figur am Rand eines Ganges nicht weiterbewegt werden kann, aber im nächsten Moment auch schon einmal in die Tiefe fällt. Nicht weiter tragisch, da das Spiel meist an derselben Stelle fortgesetzt wird, dennoch nicht nachvollziehbar.

Zu den traurigen Höhepunkten in Bezug auf die Grafik gehört die Verwandlung in Mr. Hyde. Es wird dunkel, die Figur erstrahlt, fällt auf die Knie und schwupps, ist der Doktor zwei Köpfe größer, hat eine zerzauste Frisur und eine zerrissene Jacke an. Ebenfalls erschütternd ist der Vorgang rückwärts, denn dann wird aus dem Monster innerhalb einer Sekunde wieder ein Bankangestellter im Zweireiher mit Fackel in der Hand. Schön geht anders.

Der mit den großen Füßen ist Mr. Hyde.Der mit den großen Füßen ist Mr. Hyde.

Da bewegt sich Lara flüssiger, im ersten Teil wohlgemerkt.

Die Bedienung ist eine verwirrende Mischung aus Tastatur und Maus. Zum Beispiel gibt es den Ansehen-Button, der angeklickt werden muss, während das Benutzen-Feld ebenfalls durch Tastendruck aktiviert werden kann. Das Spielen per Gamepad war im Test aus unerfindlichen Gründen nicht möglich, daher - kein Kommentar. Passend dazu bewegt sich Dr. Jekyll wie Pinocchio im Gefrierfach: Er hüpft hölzern über winzige Spalten oder bleibt an knöchelhohen Vorsprüngen hängen. Dagegen macht selbst Lara Croft im ersten Tomb Raider eine gute Figur. Als ob das nicht Frustpotential genug wäre, springt die Kamera zwischendurch gerne in andere Positionen. Da aber die Bewegung vom Blickwinkel abhängig ist, sind weitere Stürze in den Abgrund programmiert.

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