Test F1 2010: die Königsdisziplin

von Moritz Hornung (27. September 2010)

Crashes, Ausfälle, Regelverstöße und ein dichtes Gedränge an der Meisterschaftsspitze - die Formel 1 ist 2010 so spannend wie lange nicht mehr. Genau der richtige Zeitpunkt, um uns selbst ins virtuelle Cockpit zu zwängen und bei 300 km/h die Ideallinie zu jagen!

Gewohnter Anblick: McLaren und Red Bull an der Spitze.Gewohnter Anblick: McLaren und Red Bull an der Spitze.

Wer dieses Jahr wohl Weltmeister wird? Hamilton? Webber? Oder gar ein Spieletipps-Leser? Warum nicht, schließlich braucht ihr dafür keinen milliardenschweren Sponsorvertrag, sondern lediglich F1 2010 von Codemasters. Dank aktueller und kompletter Saisondaten könnt ihr euch mitten in das Getümmel der diesjährigen Meisterschaft werfen.

Apropos Codemasters: Wer bereits Race Driver - GRID oder Colin McRae: DIRT gespielt hat, wird sich in den ähnlich gestalteten Menüs sofort zuhause fühlen. Über ein Fahrerlager in 3D wählt ihr Einzelrennen, Zeitfahren, Multiplayer und den Karriere-Modus aus. In Einzelrennen könnt ihr in die Rolle eures Lieblingsfahrers schlüpfen, für die Karriere erstellt ihr euren eigenen Fahrer.

Ein Platz bei den Top-Teams will hart erarbeitet werden.Ein Platz bei den Top-Teams will hart erarbeitet werden.

Ein Star ist geboren

Habt ihr Name und Nationalität festgelegt, müsst ihr euch für ein Team entscheiden. Als unbekannter Newcomer seid ihr den Top-Teams keines Blickes würdig, daher könnt ihr zunächst nur bei einem der kleineren Rennställe einsteigen. Umso größer ist dadurch die Motivation, auf der Strecke richtig Eindruck zu schinden - dann werdet ihr nicht nur in eurem Team die Nummer Eins; am Ende der Saison ist euer Briefkasten mit Vertragsangeboten vollgestopft.

Je nachdem wie ambitioniert euer Team ist, gibt es gewisse Ziele vor, zum Beispiel "werde mindestens Zehnter in der Qualifikation und Achter im Rennen". Scheitert ihr dabei, ist es nicht weiter schlimm und die Saison geht weiter, doch euer Teamchef wird zunehmend unzufrieden.

Presserummel gehört nun mal zum Rennfahrerleben.Presserummel gehört nun mal zum Rennfahrerleben.

Gestatten: Carolin Schuster, Quasselstrippe

Das Ansehen in eurem Team wird auch dadurch bestimmt, wie ihr euch in Interviews nach den Rennen anstellt. Sportreporterin Schuster löchert euch mit Fragen; bei den Antworten könnt ihr entweder das Ego-Schwein raushängen lassen oder schön diplomatisch reagieren ("Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft!"). Diesen Teil des Rennfahreralltags mit in das Spiel zu packen ist eine nette Idee, hat uns in der Umsetzung aber nicht ganz überzeugt.

Die Animationen und Charaktermodelle wirken altbacken, und wirklich spürbare Auswirkungen unseres Verhaltens haben wir nicht bemerkt ... letztendlich sind doch die Rennergebnisse entscheidend. Hilfreicher sind eure Agentin, die reichlich Hintergrundinfos zu Teams und Fahrern parat hat, und euer Ingenieur, der euch beim Setup des Wagens unterstützt. Der Boxenfunk während des Rennens versorgt euch ebenfalls mit nützlichen Hinweisen, ohne dabei zu nerven.

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