Vorschau AC - Brotherhood - Seite 4

Noch mehr wuchtige Waffen. Wow.Noch mehr wuchtige Waffen. Wow.

Nette Spielereien

Durch die helfenden Assassinen wird es zwar merklich actionreicher, wenn plötzlich über zehn Mann gegeneinander kämpfen, doch insgesamt fehlt es dem Ganzen an Tiefgang. Ein paar kleine Rollenspielelemente in Form von richtigen Rüstungen, die wir ihnen kaufen können, hätten perfekt dazu gepasst. Im jetzigen Status ist es nicht mehr als eine nette Spielerei, die zwar hilfreich sein kann, aber nicht motivierend genug ist.

Umso motivierender ist dafür die Story. Die Story an sich ist zwar schon seit dem ersten Teil sehr komplex und beileibe nicht Jedermanns Geschmack, doch wer sie bislang mochte, wird auch im dritten Teil gespannt vor der Glotze sitzen. In den Abschnitten, in denen wir in der Gegenwart den zweiten Held Desmond spielen, wird zum größten Teil nur geklettert und die seine Hintergrundgeschichte beleuchtet.

Ein Wachmann auf einem Borgia-Turm.Ein Wachmann auf einem Borgia-Turm.

Easy going

Grafisch macht Brotherhood eine gute Figur. Die gigantische Weitsicht, die wir auf den Dächern von Roms höchsten Gebäuden genießen durften, war schon sehr beeindruckend. Auch die Architektur und das Design von Rom überzeugt auf ganzer Linie.

Das Klettern fällt erneut viel zu leicht aus - es gibt kaum Herausforderungen, wenn Ezio über die Dächer Roms springt. Ein Kritikpunkt, der schon seit dem ersten Teil besteht und wohl auch nicht im dritten Teil ... äh, Spin-Off... wir meinen Erweiterung ... behoben wird.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Ich bin geteilter Meinung. Das Bruderschafts-Spielelement hat seine spaßigen Seiten. So werden die Kämpfe dank der Assassinen sehr viel actionreicher und intensiver - es ist schon cool, seine Meuchelmörder zu rufen und dann mit dem Gang eines Filmstars zu verschwinden, damit sich die Untertanen um die Wachen kümmern. Doch was fehlt, sind echte Individualisierungen. Hier hätte Ubisoft intensiver auf Charaktergestaltung und -weiterentwicklung setzen können.

Die größte Sorge meinerseits ist fehlende Abwechslung. Während des Probespiels war es jetzt nie langweilig, aber die gespielten Missionen waren doch alle ziemlich ähnlich. Natürlich bieten die Borgia-Türme neue vielseitige Aufgaben, aber spätestens nach dem vierten oder fünften Mal könnte es nur noch eine lästige Pflicht sein, die Türme in Brand zu stecken, um dann den Meuchelmörder für die Bruderschaft zu bekommen. Brotherhood hat Potenzial, definitiv. Auch was den Mehrspieler-Modus angeht. Aber letztlich scheint Brotherhood tatsächlich eher ein umfangreiches Add-On. Das dürfte vielen Anhängern allerdings ausreichen.

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Meinungen - Assassin's Creed - Brotherhood

Game-Kaiser
95

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