Test Der Schattenläufer: Springt über euren eigenen Schatten

von Sandra Friedrichs (18. Oktober 2010)

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Konamis neuestes und ausgesprochen innovatives Spiel basiert offenbar auf dieser Weisheit. Als Schattenläufer kämpft ihr euch durch einen dunklen Turm, der nicht nur viele Gefahren beherbergt, sondern euch auch Probleme bereitet.

Eine ungewöhnliche Freundschaft trifft auf eine geniale Spielidee.Eine ungewöhnliche Freundschaft trifft auf eine geniale Spielidee.

Peter Pan lässt grüßen

Ein kleiner Junge befindet sich auf der Spitze eines großen, dunklen Turms und schwebt zwischen zwei Säulen magisch in der Luft. Er bewegt sich nicht, seine Augen sind geschlossen. Plötzlich taucht ein maskierter Krieger auf, der eine lange Axt hinter sich her schleift. Der riesige Mann geht auf den kleinen Jungen zu, holt aus und schlägt seine Waffe auf den Boden. Jedoch bleibt das Kind unversehrt. Sein Schatten hingegen windet sich und kämpft gegen den Ritter, der ihn sogleich packt.

Die Gestalt des Jungen verliert den Kampf und der Krieger wirft ihn vom Turm hinunter auf den Boden. Ohne jegliche Erinnerungen an das frühere Leben des Kindes hat der Schatten nur ein Ziel: Wieder eins mit dem Körper zu werden. Dafür erklimmt er den Turm wieder bis an die Spitze und erhält gleich zu Beginn eine nette Begleitung, die Fee Spangle. Sie ist allerdings keine kleine Nervensäge wie Tinkerbell in Disneys Peter Pan, sondern hilft dem Schatten, physische Objekte zu bewegen.

Auch in der Schattenwelt müsst ihr auf spitze Gegenstände aufpassen, die euch ansonsten schnell aufschlitzen.Auch in der Schattenwelt müsst ihr auf spitze Gegenstände aufpassen, die euch ansonsten schnell aufschlitzen.

Schattenseiten

Das ausgefallene Videospiel mit den ungewöhnlichen Hauptcharakteren ist simpel aufgebaut. In jedem Spielabschnitt, sei es in der ersten oder letzten Etage des Turms, sucht und sammelt ihr drei Monitoraugen. Diese Augen sind leuchtende Schlüssel, mit denen sich eine Schattenwand öffnen lässt. Nachdem ihr diese Tür betretet, gelangt ihr sogleich in einen neuen Spielabschnitt.

Die Levels sind nichts anderes als Jump'n'Run-Passagen. Doch das Besondere hierbei ist, dass ihr euch stets im Hintergrund befindet und auf die Schatten der Objekte springt. Das bedeutet, dass euch die physische Welt nach ein paar Spielminuten nicht mehr interessiert. Allein die Schatten weisen euch den Weg. Dabei müsst ihr wie bei einem klassischen Super Mario auch tiefe Abgründe überspringen, auf Fallen und spitze Gegenstände achten. Euer Schatten kann neben Klettern und Hüpfen nämlich ebenso sterben. Natürlich ist das alles andere als realistisch, aber wer achtet bei solch einer Spielidee schon auf die Wirklichkeitsnähe?

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