Test Rune Factory 2 - Seite 2

Solche Menüs beweisen, dass Rune Factory 2 mit Sicherheit kein Gelegenheitsspiel ist.Solche Menüs beweisen, dass Rune Factory 2 mit Sicherheit kein Gelegenheitsspiel ist.

Gelungene Steuerung, komplizierte Menüs

Erfüllt ihr eine Aufgabe, steigt ihr nicht nur im Ansehen des Auftraggebers, sondern bekommt auch eine Belohnung. Auf diese Weise könnt ihr euch Waffen für den Kampf leisten oder eine neue Sichel für die Feldarbeit. Die Steuerung von ist sehr zweckmäßig, aber wegen der Komplexität des Spiels gezwungenermaßen kompliziert. Es ist kein Problem, Kyle mithilfe des Stylus über den Touchscreen zu steuern. Wollt ihr aber jemandem einen Apfel überreichen, eure Waffe wechseln oder etwas aus eurem Rucksack in den Kühlschrank packen, funktioniert das nicht ohne nachzudenken.

Die Menüführung ist zwar logisch, aber nicht immer auf Anhieb einleuchtend. Auf dem oberen Bildschirm seht ihr normalerweise eine grobe und nur bedingt nützliche Karte eures Aufenthaltsortes sowie Datum und Uhrzeit. Die Jahreszeiten spielen eine große Rolle, weil sich eure Feldarbeit danach richtet. Jede Jahreszeit besteht aus 30 Tagen und jeder Tag dauert 24 Minuten. Theoretisch dauert ein Jahr im Spiel also 48 Stunden.

Wenn sich Kyle unterhält, zeigen sich Dorfbewohner im Manga-Stil.Wenn sich Kyle unterhält, zeigen sich Dorfbewohner im Manga-Stil.

Schöne Grafik und angenehme Musik

Die Landschaft in und um Alvarna ist wunderschön und detailliert gestaltet. Wenn die Kirschblüten fliegen, kann man die Stimmung vor Ort sehr gut nachempfinden. Dazu trägt auch die hübsche Musik bei. Nur wenn es mal zu einer Versammlung von mehr als drei Personen auf dem Bildschirm kommt, ruckelt das Spielgeschehen unzeitgemäß. Störend wirkt auch die mangelhafte Arbeit der Übersetzer: Mit der Rechtschreibung nahmen sie es an vielen Stellen nicht sehr genau und an alle Gegenstände hängt das Spiel einheitlich im Plural ein "s" an. So kommt es etwa vor, dass ihr um fünf "Diamants" gebeten werdet.

Die sechs Gewölbe erforscht ihr nicht, indem ihr einen nach dem anderen komplett auskundschaftet. Stattdessen geht ihr immer mal wieder für einen Auftrag in den Wald, ins Gebirge oder an die Küste und tastet euch so allmählich weiter vor. Dabei trefft ihr auf Orks, Rieseninsekten oder humanoide Reptilien. Die Gegnervielfalt ist aber nicht sonderlich groß. Dafür habt ihr aber später im Spiel die Möglichkeit, Monster zu zähmen und zu dressieren, um euch bei der Arbeit zu helfen.

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