Test Rune Factory 2 - Seite 3

Die Kämpfe laufen so ab, wie man es schon seit zwanzig Jahren von Rollenspielen gewohnt ist.Die Kämpfe laufen so ab, wie man es schon seit zwanzig Jahren von Rollenspielen gewohnt ist.

Arbeit, Kampf und Fortpflanzung

Die Kämpfe laufen wie in einem typischen Rollenspiel ab. Das ist keine Innovation, aber altbewährt. Der Kampf wird ohne Schnitt ins Spiel eingebunden - es gibt also keinen Kampfbildschirm à la Final Fantasy. Speichern könnt ihr an großzügig verteilten Punkten. Zuhause wälzt ihr Fachliteratur - zum Beispiel zum Thema Waffenbenutzung oder Kampfablauf. Während ihr euch mit keulenschwingenden Orks und Konsorten prügelt, sollt ihr neben eurer Lebelspunkte-Anzeige auch immer eure Runenpunkte im Auge behalten, die eure Ausdauer repräsentieren. Besonders wichtig ist das bei der Feldarbeit. Belohnt werden eure Anstrengungen mit neuen Fähigkeiten, sei es bei der Land- oder Forstwirtschaft, beim Bergbau, der Fischerei oder beim Kochen. Die Früchte eurer Arbeit könnt ihr jederzeit verkaufen - sogar das Unkraut, das ihr morgens aus eurem Garten zuppelt. Diamanten bringen allerdings mehr Geld ein.

So gehen die Jahreszeiten ins Land und allmählich kommt ihr zu Wohlstand, Ansehen und nicht zuletzt zu Erfolg bei Frauen: Habt ihr das Mädchen eurer Wahl lange genug bezirzt, könnt ihr einen Antrag wagen. Willigt sie ein, dauert es nicht lange und schon seid ihr Vater - ganz ohne zusätzliche Arbeit. Etwas später könnt ihr euer Kind steuern und mit ihm die bisher unzugänglichen Bereiche der Gewölbe erkunden.

Daran muss man sich erst mal gewöhnen: Ein Landwirt, der gegen Konami-mäßig riesige Endgegner kämpft.Daran muss man sich erst mal gewöhnen: Ein Landwirt, der gegen Konami-mäßig riesige Endgegner kämpft.

Ein Spiel für Menschen mit viel Zeit

Seid ihr es dann doch mal leid, euch immer nur auf euch selbst zu verlassen, könnt ihr per Nintendo-Wi-Fi-Connection Monster und Gegenstände mit anderen Spielern tauschen - noch eine Chance weniger für Langeweile. Es gibt so viel zu tun, dass man es in diesem Test nur andeuten kann.

Im Vergleich zum Vorgängerspiel Rune Factory: A Fantasy Harvest Moon, das in Japan 2006 anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Harvest-Moon-Reihe erschien, merkt man, dass alles beibehalten wurde, was damals schon gut war. Überflüssige Dinge wie die langwierige Veredelung von Waffen haben die Entwickler gestrichen. Anhänger der Serie dürfen sich schon auf einen dritten Teil freuen, der höchstwahrscheinlich auch den hiesigen Spielern nicht lange vorenthalten wird. Bis dahin dürft ihr natürlich auch zu Rune Factory Frontier greifen, dem Wii-Ableger der Serie.

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