Driver San Francisco: Vollgas-Cop Tanner auf der Überholspur

(First Facts)

von Moritz Hornung (08. November 2010)

Tanner ist zurück! Er ist wieder ganz der Alte, trotz vieler Neuerungen. Und das alles obwohl er im Koma liegt. Wir erklären euch diese verwirrende, aber vielversprechende Konstellation.

Erstmals sitzt ihr in Driver hinterm Steuer lizenzierter Autos.Erstmals sitzt ihr in Driver hinterm Steuer lizenzierter Autos.

Als Tanner am Schluss von Driver 3 von seinem Erzfeind Jericho erschossen wurde, sah es so aus, als ob es das gewesen ist mit dem legendären Bleifuß-Cop. Doch in Driver - San Francisco ist er drei Monate später wieder unterwegs und sucht Vergeltung. Wie das sein kann? Nun, eigentlich liegt er nach wie vor im Koma, in seinem Kopf spielt sich aber die Traum-Fantasie seines Rachefeldzugs gegen Jericho ab.

Klingt reichlich abgedreht für die Story eines Actionrennspiels, rechtfertigt aber völlig neue Möglichkeiten für uns Spieler. Nachdem die beiden Vorgänger allzu oft versucht haben, GTA zu imitieren, besinnt sich das neue Driver auf alte Werte und verzichtet auf Schießereien zu Fuß. Stattdessen dürft ihr während des Fahrens in das Bewusstsein anderer Verkehrsteilnehmer schlüpfen und deren Fahrzeug übernehmen, ohne überhaupt erst auszusteigen. Per Knopfdruck sitzt ihr innerhalb weniger Sekunden hinterm Steuer eines anderen Boliden. Im Traum ist schließlich alles möglich!

Nur wer in der blauen Lichtspur bleibt, erhält Punkte.Nur wer in der blauen Lichtspur bleibt, erhält Punkte.

Spieleindruck vom Multiplayer

Der angespielte Multiplayer-Modus des neuen Driver zeigt, dass die Entwickler reichlich neue Ideen haben: Alle Spieler haben das Ziel, möglichst lange hinter einem KI-gesteuerten Wagen herzufahren. Das führt zwangsweise zu heftigem Gedränge und halsbrecherischen Fahrmanövern.

Die Grafik läuft flüssig und macht einen soliden Eindruck, ist aber nicht unbedingt ein Highlight des Spiels (bis zum Release im Februar 2011 ist aber noch ein wenig Zeit zur Politur). Ganz anders die Fahrphysik, die uns von Anfang an begeistert und schon immer zu den Stärken der Driver-Serie gehörte. Pagani Zonda, Dodge Challenger oder Alfa Romeo Spider - jedes Auto fühlt sich anders an und schaukelt oder driftet auf seine Art durch die Kurven. Durch die Möglichkeit, zu anderen Autos im Verkehr zu wechseln, fanden wir nach einem Fehler oder Totalschaden schnell wieder den Anschluss.

Die Fakten:

  • Führt die Story des dritten Teils fort
  • Verfolgungsjagden wieder Kern des Spiels
  • Komplett neu entwickelte Engine
  • San Francisco mit über 300km Straßennetz
  • Über 120 lizenzierte Fahrzeuge
  • Schadensmodell
  • Jedes Verkehrsfahrzeug steuerbar
  • Diverse Online-Multiplayer-Modi

Meinung von Moritz Hornung

Die ersten Teile der Serie waren legendär für ihre kinoreifen Verfolgungsjagden durch hügelige Straßenschluchten. Dieses Gefühl ist beim neuen Teil endlich wieder zurück, ohne unnötiges Third-Person-Shooter-Abschnitte. Dazu kommen Ideen, die auf dem Papier merkwürdig klingen, in der Praxis aber durchaus Spaß und völlig neue Möglichkeiten in den Spielverlauf bringen - z.B. der blitzschnelle Wechsel der Autos. Wenn Story und Spieldauer mithalten, kann die Driver-Reihe nächstes Jahr endlich wieder von der zweiten in die erste Rennspiel-Liga aufsteigen.

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