Test EA Sports MMA - Seite 2

Eine gute Show gehört zu einem guten Kampf dazu.Eine gute Show gehört zu einem guten Kampf dazu.

Die Schöpfung

Neben freien Kämpfen könnt ihr tief in die Materie einsteigen. Die Krönung ist natürlich die Kreation eines eigenen Kämpfers, die inzwischen schon fast zum guten Ton gehört. Trotz zahlreicher Optionen wirkt der Schöpfungsakt nicht überfrachtet und geht flüssig von der Hand. Als absolutes Höhepunkt lassen sich hierfür eigene Fotos verwenden. Das ist besonders im Mehrspielermodus ein Spaßgarant, denn endlich lassen sich Streitigkeiten wie "echte Männer" (oder selbstverständlich Frauen) lösen. In kurzen Kämpfen oder unter Nutzung der Live-Spielerstatistiken steigt ihr aus Spaß am Sport oder mit ernsthaften Karriereabsichten in den Ring.

Im Karriere-Modus kämpft ihr euch Ranglisten hoch, wobei die dünn besiedelten Turniere im Gegensatz zu THQs UFC ins Auge stechen: EA fehlt schlicht und ergreifend die nötige Lizenz, was auch das Hauptproblem von EA Sports MMA ist. Dafür bringen die Online-Matches Spaß, denn es liegt in der Natur der Sache, dass menschliche Kontrahenten unberechenbarer reagieren als die starken Computergegner. Grafisch ist EAs MMA hervorragend umgesetzt, blaue Flecken bedecken die Körper, Blutspritzer den Ringboden. Trotz alledem wirkt die Optik etwas biederer als bei THQs Konkurrenz und auch die durchaus gelungene atmosphärische Umsetzung samt Akustik kann nicht ganz an dem etablierten Gegner kratzen.

Pro:

  • Gut simuliertes Kampfgefühl
  • Zahlreiche Spieloptionen
  • Mehrere Ringformen
  • Kreation eigener Kämpfer
  • Fordernder Karriere- und Onlinemodus

Kontra:

  • Präsentation etwas hinter UFC
  • UFC-Lizenz nicht vollständig vorhanden

Meinung von Hauke Schweer

EA Sports greift den im Ultimate Fighting etablierten Mitbewerber THQ an und überrascht mit unerwarteten Simulationsansprüchen. MMA ist von Grund auf anders als UFC Undisputed. Es schafft zwar nicht, den alten Champion zu stürzen, wer jedoch etwas für Mixed Martial Arts übrig hat, wird EA Sports MMA als Meister eines anderen Verbandes anerkennen. Während UFC mit sämtlichen Ligakämpfern und einer mitreißenden Präsentation sowie nahezu pausenloser Action punktet, setzt EA die Kämpfe taktisch glaubwürdiger um. Das erzeugt gerade in den Pausen zwischen den Schlagwechseln Spannung. Die strategische Positionierung eures Spielers artet in echte Arbeit aus, die schon einmal vor Spannung Schweißperlen auf die Stirn treiben kann.

86 Spieletipps-Award

meint: EA Sports MMA punktet mit einer glaubwürdigen Umsetzung des Sports und ist eine Empfehlung für alle Anhänger des Oktagons.

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