Test CSI - Tödliche Verschwörung - Seite 2

Der Spieler versucht den Fall zu rekonstruieren.Der Spieler versucht den Fall zu rekonstruieren.

Diese DNS erkenne ich mit verbundener Lupe

Rußpartikel werden in ihre Bestandteile zerlegt, Fingerabdrücke mit der Datenbank verglichen und Blutproben einer DNS zugeordnet. Das passiert an mehreren Geräten und gleicht kleinen Minispielchen. Die verlieren sehr schnell an Reiz, denn die Mikroskopaufnahme der Axt und die der Zange sind doch eher ähnlich. Unterbrochen wird das Ganze immer mal wieder durch Mitteilungen vom Pathologen. Der berichtet uns weitere interessante Details über das Opfer und die Todesursache. Um diese zu verstehen, muss man aber wohl ein paar Semester Medizin studiert haben oder die Serie auswendig kennen.

Eigene Schlussfolgerungen braucht ihr kaum zu ziehen, denn bei einem entscheidenden Fortschritt erhaltet ihr sofort eine Nachricht, was als nächstes zu tun ist. Sollte das immer noch nicht reichen, dürft ihr euch jederzeit einen Tipp bei unserer Begleiterin abholen. Allerdings verschlechtert sich dadurch eure Spielstatistik. Diese dient aber nur dazu, bei erreichten Werten eine Art Orden und auf Konsole Erfolge oder Trophäen frei zu schalten. Daher ist der Anreiz der Wiederspielbarkeit eher gering.

Eine Verdächtige: Können diese Augen lügen?Eine Verdächtige: Können diese Augen lügen?

"Wo waren Sie am 13. 6. 1984 zwischen 12 und 14 Uhr?"

Grafisch folgt eine Ernüchterung der anderen, denn sowohl die Tatorte, als auch die Mimik der Zeugen oder die Zwischensequenzen sind bestenfalls genauso schlecht wie in den Vorgängern CSI - Tödliche Absichten oder CSI 4 - Mord in 3 Dimensionen. Da wirkt jeder Schauplatz langweilig, besser gesagt, langweilig gezeichnet.

Getoppt wird die optische Präsentation noch von der Akustik. Ubisoft glaubt offensichtlich, dass nicht synchronisierte Spiele ausreichen. In diesem Fall, in dem es um Verhöre und pathologische Befunde geht, trifft das nicht zu. Die Untertitel sind sehr genau übersetzt und der amerikanische Slang immer wieder für einen Lacher gut. Aber wer will schon die meiste Zeit lesend vor dem Bildschirm sitzen? Da kann auch die Hintergrundmusik nichts rausreißen, denn die lässt sich höchstens mit Fahrstuhlmusik umschreiben.

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