Test Monopoly Streets: Ein Spielbrett erwacht zu neuem Leben

von Gerd Schüle (08. November 2010)

Monopoly ist eines der weltweit erfolgreichsten Brettspiele. In 37 Sprachen und in über 103 Ländern. Zum 75jährigen Jubiläum erscheint das Spiel nun als Monopoly Streets für Wii. Nach der etwas mauen Umsetzung zuvor, waren wir sehr gespannt darauf, ob es EA diesmal schafft, dem Klassiker virtuelles Leben einzuhauchen.

Sobald Ihr auf oder über das Feld "Los" kommt, kommt wieder Geld in die Kasse.Sobald Ihr auf oder über das Feld "Los" kommt, kommt wieder Geld in die Kasse.

So bekannt wie der Brettspiel-Klassiker ist, so einfach ist das Spiel. Es geht darum, die Mitspieler in den Ruin zu treiben, indem ihr ein Grundstücksimperium aufbaut. Dazu kauft ihr möglichst viele Straßenfelder, um von den Mitspielern Mieten zu kassieren, wenn diese durch Würfeln auf einem solchen Feld landen. Sobald ihr alle Straßen einer Farbe habt, dürft ihr darauf Häuser bauen, damit die Mieteinnahmen höher ausfallen.

Für Abwechslung im Spiel sorgen Sonderfelder, die ihr nicht erwerben könnt, wie Los, Frei Parken, Einkommens- und Zusatzsteuer, Gemeinschafts- und Ereignisfeld sowie das Gefängnis. Nach den klassischen Regeln wird solange gespielt, bis alle außer dem Sieger wegen Insolvenz aus dem Spiel ausgeschieden sind. Zu Ehren des beliebten Brettspiels wurden erfreulicherweise diese altbewährten Regeln gekonnt ins Spiel integriert. Zusätzlich gibt es Grundstücksauktionen.

Die 3D-Stadt wurde sehenswert gestaltet.Die 3D-Stadt wurde sehenswert gestaltet.

Variable Spielregeln

Wenn euch die traditionelle Art zu langweilig wird, passt ihr im neuen "Hausregel-Modus" das Spiel euren Wünschen an. Ein höheres Startgeld gefällig? Kein Problem. Ihr möchtet mehr Häuser bauen? Dann erhöht die Zahl der zur Verfügung stehenden Bauwerke und streicht die Regel, dass nur Grundstücke bebaut werden dürfen, wenn ihr alle von einer Farbe besitzt.

Zusätzlich bietet euch Monopoly Streets mehrere Spielvarianten an. Beim Tempowürfelmodus ist zum Beispiel das Startkapital höher und außerdem kommt noch ein dritter Würfel hinzu. Dieser ermöglicht euch zusätzliche Zugvarianten. Bei einem Dreier-Pasch darf der Spieler auf das Feld seiner Wahl. Zusätzlich sind auf dem dritten Würfel ein Bus und der Monopoly- Mann abgebildet. Würfelt ihr den Bus, dürft ihr wählen, ob ihr die komplette Augenzahl vorrückt oder nur die von einem der beiden Zahlen. Der Monopoly- Mann lässt euch, nachdem ihr euren Zug absolviert habt, auf das nächste freie Feld vorrücken. Gibt es kein freies Feld mehr, wird er zur Belastung. Von nun an zwingt er euch immer, zusätzlich auf das nächste Grundstück vorzurücken, das euch nicht gehört. Wenn ihr Pech habt, kann es so passieren, dass ihr während eines Zuges zweimal zahlen müsst.

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