Test Black Ops - Seite 3

Es folgt ein inszenatorischer Höhepunkt nach dem anderen.Es folgt ein inszenatorischer Höhepunkt nach dem anderen.

Veraltete Technik

Das Leveldesign oft serientypisch streng linear und bietet kaum Freiraum - kein Vergleich also zu Halo - Reach, wo es zum Teil riesige Areale gibt. In Black Ops gibt es immer sichtbare Levelbegrenzungen, die sofort zeigen, dass es dort nicht weiter geht. Beim Konkurrenten von EA waren es teilweise nur kleine Mauern, die wir nicht bezwingen konnten.

Obwohl Black Ops sehr linear verläuft, gibt es dennoch drei, vier kleine Alternativrouten, die für ein bisschen Abwechslung sorgen. DIe Linearität fällt selten auf, da die Entwickler in jeder Mission auf Bombast setzen und euch keine Zeit zum Luftholen lassen. Immer wieder gibt es derart spektakuläre Momente, die das lineare Leveldesign schnell vergessen lassen. Im Helikopter sorgen wir für Zerstörung, als Gefangener eines russischen Gefängnis stürmen wir und andere Gefangene in die Freiheit. Das sind Momente, die sich im Gedächnis festsetzen.

Einen Fortschritt im Hinblick der Technik macht Treyarch mit Black Ops indes nicht. Sehr viele Texturen sind unscharf oder matschig, die Grafik wirkt langsam nicht mehr zeitgemäß. Immerhin sind die Animationen sehr geschmeidig und realitätsnah und die Effekte sind erneut maßstabsetzend.

Der Zombie-Modus macht Laune und lässt sich auch online spielen.Der Zombie-Modus macht Laune und lässt sich auch online spielen.

Spaßiger Zombie-Modus

Obwohl die deutsche Sprachausgabe von professionellen Sprechern übernommen wurde, ist sie an manchen Stellen saudämlich. Wenn wir einem anderen Soldaten vorgestellt werden und dabei ganz trocken "Was ist los?" fragen, wissen wir, dass da 1:1 übersetzt wurde und es so keinen Sinn ergibt (im Original "What's up", umgangssprachlich zu Deutsch: "Was geht"). Auch ist die Betonung in vielen Situation unpassend, sodass euch die englische Sprachausgabe ans Herz gelegt sei - leider ist das nicht möglich, da Activision nur die deutsche Synchronisation bereitstellt.

Ein alter Hut ist auch folgender Kritikpunkt: die recht kurze Spielzeit von sechs bis acht Stunden. Nebenbei bemerkt: Shooter-Neulinge sollten bei Black Ops vorsichtig sein. Es gibt kein Tutorial. Es spielt sich zwar genau so gut und flüssig wie die Vorgänger, aber immerhin gab es dort noch die Trainingsmission, die anhand eurer Leistung einen passenden Schwierigkeitsgrad aussuchte.

Neben der exzellenten Kampagne liefert Treyarch noch massig andere Inhalte, die die 60 Euro locker rechtfertigen. Zum einen ist da der grandiose 'Überlebenskampf', besser bekannt als Zombie-Modus. Hier könnt ihr online oder lokal im Splitscreen mit drei anderen Spielern gegen zahlreiche Untote antreten. Die Zombie-Wellen werden immer mächtiger, dabei seid ihr anfangs nur mit einer Pistole ausgestattet. Doch ihr gewinnt immer mehr Punkte dazu, mit denen ihr euch neue Waffen und Extras kaufen könnt. Auch das Öffnen neuer Areale und Bereiche kostet Punkte, sodass es ratsam wäre, nicht alles für bessere Wummen auszugeben.

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