Test Golden Eye 007 - Seite 3

Der geteilte Bildschirm erinnert an N64-Zeiten - und das im positiven Sinne.Der geteilte Bildschirm erinnert an N64-Zeiten - und das im positiven Sinne.

Volle Kontrolle

Vorbildlich gestalten sich die Controller-Optionen: Mit Remote, Nunchuk, Zapper oder Classic Controller dürft ihr auf die Jagd gehen. Die Controller-Sensibilität lässt sich genau definieren, eine zuschaltbare Zielautomatik vereinfacht das Zielen deutlich. Fies: Im fordernden "Classic Modus" regeneriert sich eure Gesundheit nicht - die Suche nach einer schusssicheren Weste wird überlebenswichtig.

Bis zu vier Spieler beharken sich im Mehrspielermodus als Oddjob, Beisser oder Scaramanga auf dem geteilten Bildschirm. Klassische Levels sucht ihr aber vergebens. Online dürfen sich bis zu acht Hobby-Agenten im Konflikt, Team-Konflikt, Goldener Colt und Capture-the-Flag-Varianten beweisen. Hier sammelt ihr zudem Erfahrungspunkte, um weitere Modi freizuschalten. Ärgerlich: Wenn der Gastgeber das Spiel vorzeitig beendet sind eure errungenen Abschüsse futsch. Ebenso fehlen etwaige Chat-Funktionen.

Auch auf DS fordern die Gegner taktisches Vorgehen.Auch auf DS fordern die Gegner taktisches Vorgehen.

DS-Test: Mobiler Agent

Auf dem Nintendo DS macht der Titel ebenso eine gute Figur: Eine für DS-Verhältnisse gute 3D-Optik, Sprachausgabe und nette Inszenierung gefallen auch hier. Wahlweise schaut ihr per Touchscreen oder Knöpfen umher. Das Zielen fällt ungenauer aus, Bond bewegt sich auch deutlich behäbiger.

Die Levels bieten zwar ähnliche Umgebungen wie der große Wii-Bruder, sind aber komplett anders gebaut. Doch auch hier sind taktische Schusswechsel hinter Deckungen eure Hauptbeschäftigung. Für eine spaßige Runde zwischendurch also genau das Richtige für Bond-Anhänger.

Pro:

  • spannend inszenierte Action
  • packende Schiessereien
  • schneller Einstieg
  • gute Gegner-Intelligenz
  • klassischer Vier-Spieler-Spaß

Contra:

  • überholte Geschichte
  • wenig Online-Funktionen

Meinung von Thomas Stuchlik

Golden Eye 007 bietet dem Spieler eine gelungene Neuinterpretation, die sich nur lose an die Film- und Spielvorlage hält. Dennoch gibt es für Fans zahlreiche Aha-Momente wie der Sprung vom Damm, die Archive in St. Petersburg oder die Schießerei im Zug. Der Titel hat in Sachen Grafik und Story Schwergewichten wie Call of Duty - Black Ops wenig entgegenzusetzen. Es fliesst kein Blut und Gegner lösen sich nach dem Ableben in Luft auf. Das fällt aber kaum ins Gewicht: Der treibende Spielablauf macht GoldenEye 007 zur wahren Shooter-Perle und für Bond-Anhänger zum Pflichtkauf.

85 Spieletipps-Award

meint: Brachial inszenierter Shooter zum gleichnamigen Bond-Film, der jede Minute an den Bildschirm fesselt.

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