Test Lost Identities - Seite 2

Bei den Rätseln (nur hier mit zwei benutzten Bildschirmen) stimmt oft jedes elektronische Detail.Bei den Rätseln (nur hier mit zwei benutzten Bildschirmen) stimmt oft jedes elektronische Detail.

Sinnvolle Rätsel

Der Ablauf dieser Ermittlungen ist grundsätzlich sehr durchdacht: An den unmöglichsten Orten (im Mülleimer oder hinterm Schreibtisch) findet ihr Papierschnipsel mit mehr oder weniger wichtigen Informationen, Schlüsselkarten für Spinde oder Tablettendosen. Zwischendurch trefft ihr auf Personen (aber immer auf dieselben), die euch entweder weiterhelfen oder verbergen, was sie wissen. Es wäre schön gewesen, wenn es Gesprächsvariationen gegeben hätte. Doch alle Texte laufen gleich ab, ohne dass ihr darauf Einfluss nehmen könnt. Außerdem wirken eure Gesprächspartner farblos. Wie man es besser machen kann, zeigte jüngst der DS-Krimi Last Window: Das Geheimnis von Cape West.

Euer Auftraggeber muss telefonisch kontaktiert werden, wenn ihr mit ihm reden wollt. Wenn keiner guckt, nutzt ihr die Gelegenheit für eine ganze Reihe von richtig agentenmäßig coolen Aktionen. Sosollt ihr mithilfe einer Haarnadel einen Tresor knacken, euch mit einer speziellen Software in einen Computer hacken oder eine Schalttafel in seine Platinen zerlegen. Nüchtern betrachtet sind das alles schlichte Verschiebe-Puzzles, Buchstabenrätsel oder klassische Knobeleien wie die Türme von Hanoi, aber die Präsentation dieser Minispiele ist sehr gelungen und viele davon sind schön anspruchsvoll.

Ihr wisst fast immer genau, wo es als nächstes hingeht.Ihr wisst fast immer genau, wo es als nächstes hingeht.

Kaum Grübelphasen

Während man das Sicherheitssystem deaktiviert, indem man die Firewalls verschiebt und den Virus aus der Sicherheitszone bewegt, um Zugriff auf die geschützten Dateien zu erhalten, kommt man sich ungeheuer investigativ vor. Habt ihr einen DSi, könnt ihr sogar einen Iris-Scan von euren Augen anfertigen, um Zugang zu einem Bereich zu erhalten. Allerdings wiederholen sich die meisten Rätsel am laufenden Band und bei den Buchstabenrätseln dummerweise sogar die Lösungswörter.

Um eurem Agenten-Image noch gerecht zu werden, tragt ihr eine Art Smartphone mit euch herum, mit dem ihr telefoniert, eure entschlüsselten Dokumente und gesammelten Gegenstände verwaltet und nachlest, was ihr bisher erlebt habt. Das Spiel verläuft zu linear. Weshalb gibt es etwa beim Tresorknacken kein Zeitlimit? Bei Lost Identities lauft ihr niemals Gefahr, erwischt zu werden. Um es euch noch leichter zu machen, erscheint am unteren Bildrand ein Ausrufungszeichen, wenn es in einem Raum noch etwas zu finden gibt. Diese Funktion lässt sich aber abstellen, was die Spielzeit etwas verlängert, aber auch die Langeweile beim nervtötenden Absuchen der Standbilder steigert.

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