Test Create: Das Little Big Planet ohne Sackboy

von Redaktioneller Mitarbeiter (03. Dezember 2010)

Little Big Planet war erfolgreich. Das ruft Nachahmer auf den Plan. Doch kann das Spiel auch ohne Sackboy überzeugen? Create bietet immerhin mehr als nur Hüpfeinlagen, es ist ein riesiger Spielplatz für Klein und Groß.

Die Levels sind abwechslungsreich gestaltet.Die Levels sind abwechslungsreich gestaltet.

Während Little Big Planet mit den Sackboys einen gewissen Charme versprüht, sollt ihr bei Create aus dem Hause EA auf wirkliche Protagonisten verzichten. Eure Aufgabe ist es hier, Dinge von A nach B zu bringen. Dabei habt ihr die Wahl zwischen zahlreichen Objekten, die euch helfen, die knackigen Herausforderungen zu lösen. Diese Herausforderungen sind Hauptbestandteil des Spiels: So ist es beispielsweise eure Aufgabe, Fahrzeuge durch brennende Ringe in der Luft springen zu lassen - wie das geht, verrät euch das Spiel natürlich nicht.

Zu Beginn ist Create wenig einfallsreich. Eine recht umfangreiche Einstiegshilfe nimmt euch an die Hand und erklärt euch Schritt für Schritt die Möglichkeiten des Spiels. Hier zeigt sich noch nicht die später nötige Kreativität und ihr fühlt euch anfangs etwas unterfordert. Aber nach gut zwei Stunden kommen die ersten knackigen Herausforderungen, bei denen unüberlegtes Vorgehen selten zum Erfolg führt.

Ihr müsst die unterschiedlichsten Objekte anwenden, um erfolgreich zu sein.Ihr müsst die unterschiedlichsten Objekte anwenden, um erfolgreich zu sein.

Veraltete Grafik auf Xbox 360 und PlayStation 3

Kreativer Hirnschmalz ist die große Bedingung für Create. Denn hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Abwechslung hat das Spiel eine Menge zu bieten. In einem Level löst ihr ein Rätsel mit so wenig Objekten wie möglich, in anderen verursacht ihr mit Objekten wie Rampen oder Raketen riesige Kettenreaktionen. Gerade im späteren Verlauf gibt es dort eine Menge zu kombinieren.

Obwohl Create durchaus den verspielten und knuddeligen Charme eines LittleBigPlanet hat, kann es zumindest auf Xbox 360 und PlayStation 3 grafisch nicht mit anderen Spielen mithalten. Denn hier bieten die Entwickler im Grunde Wii-Grafik inlusive jeder Menge matschige Texturen und durchschnittlicher Effekte. Auf Nintendos Konsole sieht Create hingegen im Vergleich zur Konkurrenz durchaus ansehnlich aus.

Die bunte Grafik dürfte gerade Kindern gefallen.Die bunte Grafik dürfte gerade Kindern gefallen.

Für Kinder eingeschränkt geeignet

Bevor es an die Rätsel und Puzzles geht, verändert ihr nach euren Wünschen die Welt. Ihr setzt kleinere Aufkleber, Lebewesen oder Bodenbeläge ein, mit denen ihr sogenannte Funken bekommt. Durch diese Funken könnt ihr euch neue Objekte besorgen, die ihr dann im nächsten Level einsetzt. Im Laufe der Zeit sammelt ihr so jede Menge Gegenstände.

Das Problem: Die freigeschalteten Teile könnt ihr nicht für die Rätsel und Puzzles benutzen, sondern nur dazu verwenden, vor den Herausforderungen die Levels zu gestalten. Und genau hier beschneidet sich das Spiel selbst. Denn bei den Herausforderungen dürft ihr nur die Objekte anwenden, die euch das Spiel vorgibt. Dort habt ihr zwar recht viele Möglichkeiten, auf Dauer fehlt dann doch etwas die Kreativität, die das Spiel ja eigentlich fördern möchte.

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