Test Emily The Strange: Professor Laytons seltsame Tochter

von Sandra Friedrichs (06. Dezember 2010)

Schwarze Katzen bringen Pech? Nicht, wenn es nach Emily geht. Das seltsame Mädchen lebt mit ihren vier pechschwarzen Kätzchen zusammen und pfeift auf die abergläubischen Menschen. Bis sie ihr Glück verlässt ...

Emily the Strange wagt ihr Videospieldebüt.Emily the Strange wagt ihr Videospieldebüt.

Die seltsame Emily tritt mit Strangerous zum ersten Mal in der Videospielwelt auf. Vor allem ist das schwarzhaarige Mädchen mit ihren vier Katzen aus Comicbüchern bekannt. Seit 15 Jahren könnt ihr die Geschichten rund um das Albtraum liebende Fräulein lesen und in ihre Welt eintauchen. Ebenso ist Emily the Strange eine etablierte Modemarke. Ihr Gesicht schmückt T-Shirts, Hosen oder auch Unterhöschen und Socken. Die Kleidungsstücke sollen die normalsten Menschen zu seltsamen Persönlichkeiten machen, ein faszinierendes Ideal.

Nun können die DS-Spieler in die skurrile Welt von diesem Mädchen eintauchen. Dabei beginnt das Spiel, wie es Emily am liebsten hat, mit einem Albtraum. Sie träumt von einer Entführung ihrer vier schwarzen Katzen und schreckt hoch. Schließlich gibt es für die vernarrte Katzenfrau nichts Schlimmeres, als ein Verschwinden ihrer Lieblinge. Sie ruft nach ihren Tieren mit den Namen Miles, Mystery, Sabbath und Nee Chee und stellt erschrocken fest, dass ihr Albtraum Realität geworden ist. Also nichts wie los in die weite Welt und den Bösewicht zur Rede stellen!

Eine merkwürdige Welt trifft auf eine seltsame Protagonistin.Eine merkwürdige Welt trifft auf eine seltsame Protagonistin.

Tippen und fluchen

Ihr jagt den Feind in einer herrlich skurrilen Welt. Das Spiel fängt die Atmosphäre von Emily the Strange perfekt ein. Strangerous präsentiert sich im Gothic-Stil mit den Farben schwarz, weiß und rot. Leser der Comics erkennen das Ambiente sofort wieder und lieben das DS-Spiel dafür. Die Synchronisation ist ebenso gelungen und unterstreicht die merkwürdige Persönlichkeit von Emily.

Untermalt mit einem passenden Soundtrack navigiert ihr mit dem Touchpen durch diese herrlich skurrile Welt. Im Spiel tippt ihr eine Stelle an und Emily bewegt sich zu dieser. Ebenso berührt ihr Gegenstände, wenn ihr mit diesen interagieren wollt. Beispielsweise klickt ihr auf eine Hecke, damit sich ein Rätsel öffnet. Allerdings zeigt euch das Spiel nicht an, ob sich hinter einem Objekt eine Interaktion verbirgt oder nicht. So tippt ihr sehr oft wild auf dem Bildschirm umher, was nach kurzer Zeit tierisch nervt und frustet. Wieso konnten die Entwickler keine Anzeige für Interaktionspunkte (Hot Spots) wie in A New Beginning einbauen? So hättet ihr euch die dauernde Pixelsuche sparen können.

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