Test Yu-Gi-Oh 5Ds Master of the Cards - Seite 2

Auch vollbusige Anime-Frauen kreuzen euren Weg.Auch vollbusige Anime-Frauen kreuzen euren Weg.

Weltweit mit der Wii Yu-Gi-Oh zocken

Während der Yu-Gi-Oh!-Vorgänger für Wii (5Ds - Wheelie Breakers) ein Rennspiel mit zusätzlichem Einsatz von Karten darstellt, setzt Konami mit Master of the Cards endlich auch für Wii das beliebte Sammelkartenspiel kompetent um. Inklusive der wesentlichen Karten der neuesten Generation, so dass das Spiel über 4.500 Karten enthält. Das allein dürfte für Yu-Gi-Oh!-Anhänger bereits der Kaufgrund sein, denn ihr könnt euch alle Wunschkarten freispielen und ausgiebig testen, ohne reales Geld in Boosterpacks zu investieren!

Ein besonderer Höhepunkt ist dabei der Online-Modus. Flugs bestimmt ihr, ob die Konsole landesweit oder weltweit nach einem Duellpartner suchen soll. Außerdem gebt ihr an, nach welchen Regeln ihr spielen möchtet und ob ihr nach Partnern mit ähnlicher Einstufung wie ihr fahnden wollt. Das Programm präsentiert euch ruck, zuck einen geeigneten Duellanten.

Im Hintergrund: Eine Turmebene aus Sechseck-Feldern.Im Hintergrund: Eine Turmebene aus Sechseck-Feldern.

Der Sturm auf den Turm

Um für das Spiel gegen menschliche Gegner zu trainieren und ein schlagkräftiges Deck aufzubauen, gibt es die Kampagne. Auf einer einsamen Insel namens Ragnarok steht ein Turm namens Yggdrasil. Nein, wir sind nicht vom Thema abgekommen und in der nordischen Mythologie versumpft, sondern ihr trefft tatsächlich auf diese Orte in diesem Spiel, ebenso auf Schauplätze wie Bifröst und Hlidskjalf. Auf die Insel lädt der mysteriöse Herr Sutr die weltbesten Duellanten zur Kartenmeisterschaft ein. Um euch ein wenig Auslauf zu gönnen, hauen sich die Wettbewerber dort nicht einfach in einem Raum die Karten um die Ohren, sondern ihr sollt Ebene für Ebene des Turms erklimmen. Pro Ebene gilt es eine bestimmte Aufgaben zu erledigen. Zum Abschluss jedes Levels tretet ihr außerdem gegen den von Sutr erfundenen Duellwächter an, eine Art Kartenspielroboter mit wechselnden Decks.

Die Ebenen sind jeweils einen Bildschirm groß und in Sechsecke eingeteilt. Mit einem Rouletterad ermittelt ihr die Zahl der Schritte pro Zug, bewegt euch durch den Raum und trefft auf duellierfreudige oder zumindest ratschlustige Mitstreiter, Schätze in Form von Karten oder Duellpunkten, geheimnisvolle Fragezeichenfelder und ähnliche Brettspielschikanen. Manche Abzweigungen könnt ihr auch erst nehmen, wenn ihr bereits eine bestimmte Spielkarte gefunden habt. Um Karten zu erwerben, dürft ihr von jedem Feld aus eine Art Versandladen konsultieren und erworbene Duellpunkte in Boosterpacks investieren.

Zu den Karten gehören ausführliche Beschreibungen.Zu den Karten gehören ausführliche Beschreibungen.

Lineare Kampagne

Die ersten Ebenen könnt ihr gut mit dem Kartendeck bestehen, das euch das Spiel zu Beginn mit auf den Weg gibt. Aufgrund der eng abgesteckten Spielfläche besteht kaum die Gefahr, versehentlich frühzeitig an sehr starke Gegner zu geraten. Weil ihr außerdem laufend Karten findet beziehungsweise kaufen könnt, ist auch die Aufstockung des Decks nicht schwer. Größere Frustmomente dürften euch erstmal erspart bleiben. Profis können sogar ins Gähnen kommen, weil die künstliche Intelligenz der Gegner selten zu Glanzleistungen aufläuft. Hin und wieder schadet sich euer Kontrahent durch das Ausspielen einer Karte sogar mehr selbst und weniger euch.

Die Steuerung mit Wii-Remote und Nunchuk funktioniert zufriedenstellend. Die Grafik in der Kampagne ist zweckmäßig, aber nicht spektakulär. Bedingt durch die geringe Auflösung fallen die am Spielfeldrand angezeigten Kartenbeschriftungen etwas unleserlich aus, aber die Beschreibungen könnt ihr per Klick vergrößern. Während die aus der Anime-Serie bekannten Charaktere zumindest mit gezeichneten Konterfeis und Animationen glänzen, präsentieren sich 08/15-Gegner beim Duell nur durch einen dunklen Schaufensterpuppenkopf. Schade! Wer mal keine Lust auf die Kampagne hat, darf sich in freien Duellen mit dem Computer messen.

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