Test Alarm für Cobra 11 - Syndikat - Seite 2

Orte wie der Domvorplatz samt Bahnhof lassen die fehlenden Details an den Gebäuden erkennen.Orte wie der Domvorplatz samt Bahnhof lassen die fehlenden Details an den Gebäuden erkennen.

Leere Stadt und schwache Dialoge

Optisch bietet Köln dank markanter Bauwerke wie dem Dom einen hohen Wiedererkennungswert. Die Stadt sieht im Spiel allerdings oft wie eine digitalisierte Studie eines Architekturbüros aus. Die Umgebung wirkt statisch und leblos, vor allem überzeugt der Blick auf die Details nicht. Letztendlich wirken die meisten Gebäude zu flach und kastenförmig für eine Stadt, die sich durch ihre historische Altstadt auszeichnet. Passanten wurden offensichtlich im Voraus vor den beiden wahnsinnigen Autobahnpolizisten gewarnt, denn auf der Straße lässt sich nicht ein Fußgänger blicken. Ebenso wie auf Passanten haben die Entwickler auf Wettereffekte und Tageszeitenwechsel verzichtet. Sogar die Fahrzeuge sehen nach Matchbox-Modellen aus. Hochglanz heißt hier die Devise und die Animationen sind teilweise eine Zumutung, die drehenden Reifen beispielsweise wirken alles andere als glaubwürdig.

Immerhin die Explosionen sind ganz passabel, klingen aber trotzdem nur nach einer Fehlzündung. Es ist ein Rätsel, wieso die Soundkulisse eines Rennspieles derart langweilig ausfällt. Selbiges gilt für die Hintergrundmusik. Da hilft auch der Fernseh-Bonus wenig. Die Stimmen für Ben und Semir steuern die Original-Fernsehschauspieler bei. Die Textschreiber scheinen ebenfalls der Fernseh-Serie entliehen zu sein, denn auch dort zählen die Dialoge nicht zu den Glanzlichtern. In "Das Syndikat" fallen die Dialoge meist sinnentleert und flach aus.

Wenigsten die Explosionen sehen nett aus.Wenigsten die Explosionen sehen nett aus.

Blei in allen Formen

Was wäre Alarm für Cobra 11 ohne die Kombination aus Bleifuß und Bleispritze? Dank der arcadelastigen Steuerung arrangiert ihr euch schnell mit den physikalischen Gesetze der Straße. Eigentlich wäre es unkompliziert, mit Vollgas durch die Innenstadt zu jagen, wäre da nicht die Benutzeroberfläche, die bei hohen Geschwindigkeiten viel zu spät auf Kursänderungen hinweist.

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Und warum sollte der Beifahrer eingreifen um zu schießen, wenn der Fahrer sich genau so gut um die Artillerie kümmern kann? So mag es schon fast realistisch sein, dass die Steuerung in den Gefechten schwammig ausfällt. Als Zyniker könnte man behaupten, man könne sich Blei und Nerven sparen. Schließlich setzen sich Gegner gerne mal selber außer Gefecht, indem sie in den Gegenverkehr oder Hausecken rasen. Auch sonst glänzt die Künstliche Intelligenz nicht mit Großtaten, der Einsatz des Blaulichtes hat kaum Auswirkungen auf die Umwelt. Im Mehrspielermodus mit acht Spielern relativiert sich dieses Manko naturgemäß.

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