Test Lionheart King's Crusade: Strategiereise nach Jerusalem

von Andreas Hecken (15. Dezember 2010)

Der englische König Richard, genannt Löwenherz, ist wohl eine der berühmtesten Figuren des Mittelalters. Nicht zuletzt durch die Kreuzzüge und den Kampf um Jerusalem. Erstaunlicherweise haben Computerspiele diese Geschichte bisher selten aufgegriffen worden. Diese Lücke will Entwickler Paradox Interactive nun mit einem Strategiespiel schließen.

Nach eurem Kreuzzug müssen die Geschichtsbücher umgeschrieben werden.Nach eurem Kreuzzug müssen die Geschichtsbücher umgeschrieben werden.

Wir schreiben das Jahr 1189 Anno Domini. Die Ungläubigen haben das Heilige Land nach dem ersten Kreuzzug zurückerobert. Mit Gottes Gnaden raufen sich die großen Herrscher Europas zu einem Bündnis zusammen, um die heilige Stadt Jerusalem wieder unter das christliche Kreuz zu zwingen. Frankreich, England und das römische Reich deutscher Nation machen sich gemeinsam auf, um den Erzfeind Saladin endgültig zu vernichten. Die Entwickler haben zuletzt mit King Arthur einen Achtungserfolg gelandet. Wird nun Löwenherz die Spielerherzen im Sturm erobern?

Nach einer verlustreichen Fahrt in den gar nicht so nahen Osten stehen die Truppen direkt vor den Toren Akkons, der ersten Aufgabe für die Kreuzritter. Nicht ganz treu nach der Geschichte, aber eine monatelange Belagerung hätte sich wohl etwas zäh gespielt. Stattdessen liegt die in der Realität fast uneinnehmbare Küstenstadt mit drei, vier Ballistetreffern bereits offen vor euch und braucht nur noch gestürmt werden. Die ersten Erfolge lassen euren Expansionshunger wachsen.

Wahrscheinlich hätte ein kräftiger Fußtritt auch gereicht, um diese Mauer zu brechen.Wahrscheinlich hätte ein kräftiger Fußtritt auch gereicht, um diese Mauer zu brechen.

Infanterie, bei Fuß

Nach und nach fallen die Regionen unter die Herrschaft von Richard Löwenherz. Dafür gibt es Belohnungen in Form von Dukaten, um neue Truppen anzuheuern. Gelegentlich finden sich auch besondere Gegenstände bei besiegten Gegnern, die die Kampfstärke oder Ausdauer einzelner Armeeteile verbessern. Ein zusätzlicher Rollenspielteil sind die Erfahrungspunkte, die sich in Verbesserungen investiert lassen. Allerdings sind deren Auswirkungen im Kampf nur zu erahnen, denn im Schlachtengetümmel geht es hektisch zu.

Die vielen Fahnen der einzelnen Regimenter tragen ihren Teil zur Verwirrung bei. Häufig besteht die dringendste Aufgabe für den Feldherren darin, sein Fußvolk daran zu hindern, blind ins Verderben zu laufen. Besonders leicht gerüstete Bogenschützen solltet ihr tunlichst vor gegnerischen Überfällen schützen, denn sie fallen sonst wie die Fliegen. Dabei geht die Aufstellung der einzelnen Verbände aber sehr einfach von der Hand und macht sogar einen flüssigeren Eindruck als beim Genreprimus Empire: Total War.

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