Test

Akte X - Resist or Serve

Wer kennt sie nicht, Fox Mulder und Dana Scully die zwei FBI-Spezialagenten aus der Fernsehserie Akte X. Schließlich ist diese Sendereihe mit 200 Folgen in neun Staffeln eine der erfolgreichsten Fernsehproduktionen die es je gab. Nun ist mit "The X-Files: Resist or Serve" das zweite Videospiel zu dieser Sendereihe erschienen. In unserem Test erfahrt ihr, ob es genauso unterhaltsam ist, wie sein Vorbild. Von Gerd Schüle

21. Aug 2004

Mysteriöse Todesfälle

Eine Autopsie steht auf dem Programm

In einer verwüsteten Kleinstadt namens Red Falls geschehen mysteriöse Morde und die Einwohner haben sich in Zombies verwandelt. Die Allgemeinheit ist sich sicher, schuldig sind zwei Hexenschwestern. Nun sollen die beiden bekannten FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully der Sache auf den Grund gehen. Jetzt übernimmst du. Wahlweise kannst du einen der beiden Agenten durch das der Serie nachempfundene Areal steuern. Manchmal kreuzen die Wege der beiden sich auch. Mit großkalibrigen Waffen ballerst du wild um dich, was eigentlich ganz und gar nicht zum Konzept der Serie passt. Auch kleine Rätsel, die aber stets leicht zu lösen sind stehen auf dem Programm. Da Scully eine ausgebildete Ärztin ist darfst du mit ihr sogar Autopsien durchführen. Mit den entsprechenden Werkzeugen schnippelst du an irgendwelchen Leichen herum. Was anfangs sicher originell und lustig ist, wird aber mit der Zeit ziemlich nervtötend. Das Spiel erstreckt sich über drei Episoden und ist zwischen der siebten und achten Staffel angesiedelt.

Durchschnittlicher Durchschnitt

Ein brennender Feind

Es gibt Spiel die zwar nicht wirklich schlecht sind, aber bei denen man merkt, dass sich die Entwickler nicht allzu viel Mühe gegeben haben. Bei "The X-Files: Resist or Serve" trifft das in grafischer Hinsicht auf jeden Fall zu. Das Spiel sieht nicht wirklich schlecht aus, aber richtig gut eigentlich auch nicht. Man hat den Eindruck, die Entwickler haben ihre Aufgabe pflichtbewusst erfüllt ohne irgendwelchen Bezug zu dem Spiel zu entwickeln. Herausgekommen ist dabei ein Produkt das auch den Spieler nicht allzu arg begeistert und höchst durchschnittlich aussieht. Auch in Punkto Steuerung trifft das zu. Trotzdem hat man das ganze nach einer gewissen Einarbeitungszeit bestens im Griff. Lediglich beim Sound fällt das Spiel aus seiner durchschnittlichen Rolle. Der ist nämlich äußerst gut und Dank Originalsprecher bestens gelungen, sofern man die englische Sprache beherrscht. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nämlich nicht. Da es auch keine deutschen Bildschirmtexte gibt, sind Fans der Serie die zwar das Spiel gern wollten aber kein englisch können ziemlich übel dran.

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