Test PoP Trilogy - Seite 2

Mit Leichtigkeit schnetzelt sich der tätowierte Prinz durch die Gegner.Mit Leichtigkeit schnetzelt sich der tätowierte Prinz durch die Gegner.

Warrior Within - ein heftiger Imagewechsel

Es ist Schluss mit schönen Palästen und zauberhaften Prinzessinnen. Der Prinz ist wütend. Sieben Jahre lang hat ihn der Wächter der Zeit gejagt. Dieses Monster soll dem Prinzen den Tod bringen, da er es gewagt hatte, den Sand der Zeit zu entfesseln. Um dieser ständigen Verfolgung zu entkommen, macht sich der Protagonist auf zur Insel der Zeit, um die Entstehung des Sands zu verhindern. Eventuell beschwichtigt das den Wächter und der Prinz kann sich zur Ruhe setzen.

Der Prinz hat sich stark verändert. War er in The Sands of Time noch ein naiver Jüngling, begibt er sich in Prince of Persia: Warrior Within auf die Rockerschiene. Er hat Tattoos, umrandet seine Augen mit Kajal und trägt zerrissene Kleidung. Ebenso können sich seine Gegner der Metal-Optik nicht entziehen. Hässliche, mutierte Monster treten dem Prinzen genauso entgegen wie attraktive Frauen in Reizwäsche. Die düstere Atmosphäre wird mit kreischenden E-Gitarren und Musik in rasendem Tempo untermalt. Durch diesen Imagewechsel ist Warrior Within der umstrittenste Teil der Trilogie. Einige hassen den zornigen Prinzen und die prollige Präsentation, andere lieben ihn gerade wegen dieser neuen, düsteren Optik.

Spielerisch hat sich hinsichtlich des Vorgängers wenig getan. Es wird immer noch geklettert, gehangelt und gekämpft. Jedoch fällt bei diesem Titel die problematische Kameraführung auf. Das Geschehen ist hektischer und erfordert eine schnelle Anpassung des Blickwinkels. Das leistet die träge Kamera allerdings nicht. So justiert ihr in brenzligen Situationen selbst nach und seid dabei ein leichtes Opfer für eure Gegner. Die Kameraführung ist zwar bei keinem Spiel der Trilogie brillant, doch bei Warrior Within bereitet sie am meisten Schwierigkeiten.

Selbst gehörnte Feinde sind für den Prinzen kein Problem.Selbst gehörnte Feinde sind für den Prinzen kein Problem.

The Two Thrones - zurück zu den Wurzeln

Der Prinz segelt nach den Geschehnissen von Warrior Within nach Babylon zurück. Dort stellt er fest, dass Krieg herrscht und ein Bösewicht den Dolch der Zeit besitzt. Während eines Kampfes rammt sich der Widersacher den Dolch in den Leib. So kann er den Sand in sich aufnehmen und unsterblich werden. Aber auch der Prinz wird infiziert, da sich der Griff unter seine Haut gebohrt hat und der Sand so in die Wunde eindringt. Dadurch entsteht eine dunkle Seite des Prinzen, die des Öfteren überhand gewinnt. Der Held muss so nicht nur den Besitzer des Dolches bezwingen, sondern auch sein dunkles Alter Ego, das in ihm wohnt.

Prince of Persia: The Two Thrones ist eine Kombination seiner beiden Vorgänger. Die Präsentation hat zauberhafte wie auch düstere Züge und die Musik geht von klassischen Klängen bis zu deftigen Gitarren. Darüber hinaus gibt es bei diesem Spiel mehr Abwechslung. Neben dem traditionellen Kletter-Kampf-Mix meistert ihr Wagenrennen sowie riesige Endgegner. Daneben spielte The Two Thrones eine kleine Vorreiterrolle für Assassin's Creed vom gleichen Entwickler. Der Prinz kann die Gegner in gewohnter Meuchler-Manier hinterrücks erledigen und dabei still und leise vorgehen. So eröffnen sich Schleichpassagen, die das Spielgeschehen weiter auflockern. Das Spiel kann, wie die anderen Teile der Trilogie auch, überzeugen und ist trotz einiger Ruckler gelungen.

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