Test Runaway 3: Neuer Knobelspaß für den Nintendo DS

von Christian Detje (30. Dezember 2010)

Hauptdarsteller Brian Basco ist tot. Oder doch nicht? Aber er wurde doch schon vor Stunden beerdigt, doch wer schickt dann Kurznachrichten aus seinem Sarg? Brians Freundin Gina stürzt sich wildentschlossen ins Abenteuer Exhumierung. Der Beginn eines neuen Runaway-Abenteuers ...

Es verschlägt euch auch an weniger gemütliche Orte wie diese Gasse.Es verschlägt euch auch an weniger gemütliche Orte wie diese Gasse.

Für Liebhaber des Point&Click-Genres ist die Runaway-Serie kein unbeschriebenes Blatt. " A Twist of Fate ist bereits die dritte Episode der Abenteuer um den New Yorker Studenten Brian Basco und seine Freundin Gina. Zum zweiten Mal liegt nun auch eine Umsetzung für den Nintendo DS vor - heimisch ist "Runaway" nämlich auf dem PC. Auch mit dem dritten Teil liefern die Leute der spanischen Péndulo Studios ein klassisches Point&Click-Adventure, das besonders von seiner völlig verrückten Story lebt und von den noch verrückteren Aktionen, die euch irgendwann zum Ziel führen.

Ihr steigt ins Spielgeschehen ein, als Gina auf einem Friedhof vor Brians Grab steht und plötzlich eine SMS von der vermeindlichen Leiche bekommt: Gina möge ihn doch bitte aus dem stickigen Sarg holen. Kein Wunder, dass Brian gerade aus einer Irrenanstalt geflohen ist! Und damit beginnen eure Probleme: Die Grabplatte ist viel zu schwer und in der Gruft versperrt eine dicke Wand den Zugang zum Sarg.

Was, du rufst aus einem Sarg an?! Gina kann es nicht glauben.Was, du rufst aus einem Sarg an?! Gina kann es nicht glauben.

Eine Botschaft aus dem Jenseits

Bei der Suche nach einem Werkzeug, mit dem ihr euren Freund von den Toten zurückholen könnt, pendelt ihr ständig zwischen Krypta, Friedhofswerkstatt und Kapellen-Vestibül. Dabei sammelt ihr Gegenstände ein, von der Baugerüststütze bis zur schwedischen Anleitung für Do-it-yourself-Särge. Ihr fragt euch die meiste Zeit, ob der ganze Kram nicht im Mülleimer besser aufgehoben wäre. Es ist wirklich verblüffend, wie verschlungen und skurril der Weg ist, an dessen Ende ihr endlich das Grab öffnen könnt - mit entscheidender Hilfe von einer steinernen Engelsfigur.

Danach habt ihr aber erst eines von sechs Kapiteln hinter euch. Später übernehmt ihr mehrfach die Kontrolle über Brian, unter anderem bei dessen Flucht aus der Anstalt oder in einem abgelegenen Waldhaus. Allmählich versteht ihr, warum es eine ganze Bande von Ganoven auf euch abgesehen hat. Der temporeiche Anfang des Spiels wird nach ein paar Stunden von einem deutlich schwächeren Mittelteil abgelöst. Die Rätsel wirken nun oft an den Haaren herbeigezogen oder sogar unlogisch. Das hemmt den Spielfluss. Erst gegen Ende kommt Runaway wieder in Fahrt und die Rätsel machen Spaß.

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