Test Harvest Moon: Sonnenschein-Inseln - Stillstand im Farmland

von Gerd Schüle (23. Dezember 2010)

Die Sonnenschein-Inseln, der jüngste Teil von Harvest Moon für den Nintendo DS, hat schon mehr als zweieinhalb Jahre auf dem Buckel. Am 21. Februar 2008 ist das Spiel in Japan erschienen. Erst jetzt veröffentlicht es Nintendo in Europa.

Der Spieler als Farmer auf den Sonnenschein-Inseln.Der Spieler als Farmer auf den Sonnenschein-Inseln.

Harvest Moon: Die Sonnenschein-Inseln ist die Fortsetzung von Harvest Moon DS und Harvest Moon: Mein Inselparadies. Gleich vorweg, es unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern. Serien-typisch geht es wieder um die Bewirtschaftung einer Farm. Wahlweise schlüpft ihr entweder als Junge oder Mädchen in die Rolle eines jungen Bauern.

Eine eigentliche Handlung gibt es nicht, bei der ihr zum Beispiel als Schiffbrüchiger auf der Insel landet. Ihr kommt am Anfang des Spieles auf den Sonnenscheininseln an, weil ihr dort eine Farm aufbauen wollt. Serientypisch befreundet ihr euch aber auch mit anderen Personen, geht Beziehungen ein, heiratet, feiert Feste, erledigt Holzfällerarbeiten, fischt und sucht Sonnensteine. Mit Hilfe dieser dürft ihr versunkene Inseln wieder an die Oberfläche bringen. Wirklich Neues ist trotz allem leider nicht dabei. Sogar die Bewohner sind die selben wie aus dem Vorgänger.

In Gebäuden bleibt die ansonsten stets tickende Uhr stehen.In Gebäuden bleibt die ansonsten stets tickende Uhr stehen.

Agrar- und Wirtschaftssimulation

Beim Aufbau der Farm ist der spielerische Schwerpunkt im Grunde eine Wirtschaftssimulation. Ihr pflügt, sät, gießt und erntet Früchte. Später schafft ihr euch dann auch Tiere an, wie zum Beispiel Kühe. Die werden natürlich gemolken. Die gewonnene Milch könnt ihr zu Joghurt oder Käse weiterverarbeiten und dann gewinnbringend verkaufen. Ihr werdet immer was zu tun haben, richtig langweilig wird es einem eigentlich nicht.

Allerdings hat das Ganze einen Schwachpunkt: die tickende Uhr. Außer, wenn ihr euch in Gebäuden aufhaltet, tickt die Uhr ständig weiter. Ein Arbeitstag, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, dauert nur vier Minuten. Wer in dieser Zeit Feldarbeit erledigen will, Tiere versorgen und dann noch eventuell Beziehungen aufbauen, gerät in Zeitdruck. Vier Minuten für einen Tag sind zu wenig.

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Meinungen - Harvest Moon - Die Sonnenschein-Inseln

Lena334
92

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von Lena334 (7)

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