Test Dungeon Hunter 2 - Seite 2

Die Bosskämpfe sind spektakulär in Szene gesetzt und eine willkommene Abwechslung.Die Bosskämpfe sind spektakulär in Szene gesetzt und eine willkommene Abwechslung.

Bosskampf an jeder Ecke

In klassischer Genre-Manier schlagt und hackt ihr nun auf zahlreiche Gegner ein. Während die meisten Standard-Gegner zu Beginn noch leichte Beute sind, wird es von Stufe zu Stufe immer schwerer. Gerade ab Stufe 30 sind Feinde auf gleicher Stufe relativ schwer zu besiegen. Eine wirkliche Taktik braucht ihr dann zwar immer noch nicht, aber Heiltränke beantsprucht ihr dann wesentlich öfter. Dafür haben die zahlreichen Bossgegner eine gewisse taktische Note und verlangen von euch mehr, als simples Draufgekloppe.

So unterteilen sich die Bosskämpfe meist in Phasen. Ein Dämon, den ihr etwa ab Stufe 30 trefft, ist ein gutes Beispiel: In regelmäßigen Abständen lässt er einen Umgebungs-Zauber los, der in zwei Wellen viel Schaden anrichtet. Nach kurzer Zeit könnt ihr relativ gut abschätzen, wann diese Attacke kommt und ihr lauft dann schnell vom Dämon weg, um nicht vom Zauber getroffen zu werden. Sowieso dauern die meisten Bosskämpfe relativ lange, langweilig sind sie aber nie. Im Gegenteil: Gute Kombinationen eurer Fähigkeiten sind gefragt.

Erstmals könnt ihr euch den Bogen als Waffe benutzen.Erstmals könnt ihr euch den Bogen als Waffe benutzen.

Wendungen in der Geschichte

Durch die Spezialisierungen habt ihr wesentlich mehr Auswahl an Fähigkeiten als noch im ersten Teil. Passive Fähigkeiten sind sofort aktiv und verbessern zum Beispiel eure Chance auf kritische Treffer. Die übrigen Angriffe und Zauber aktiviert ihr manuell - ihr habt drei zur Wahl, die ihr im Kampf benutzt. Die Palette reicht von sehr mächtigen Meuchelmörder-Angriffen des Todesläufers oder Umgebungs-Zauber des Schwarzmagiers, die alle Feinde in Reichweite schaden. Neu im zweiten Teil: Die Schurken-Klasse hat die Waldläufer-Spezialisierung. Hier teilt ihr mit Bogen aus. Spielt sich angenehm abwechslungsreich und ist gut zu steuern.

Während ihr eine Erfahrungsstufe nach der anderen erklimmt, ist die größte Motivation des Spiels die Gier nach neuen Gegenständen. Das hat schon Diablo, Risen oder Titan Quest ausgemacht. Immer auf der Suche nach neuen und mächtigen Waffen, bietet Dungeon Hunter 2 eine Vielzahl von Nebenaufgaben, die ebenfalls motivieren. Spielerisch bietet euch der Titel zwar meist simples Draufgekloppe, aber die ein oder andere Wendung der Geschichte hält euch am Ball.

Ihr könnt online oder per Bluetooth mit drei anderen Spielern losziehen.Ihr könnt online oder per Bluetooth mit drei anderen Spielern losziehen.

Grafikbonus am Retina-Display

Nach jedem Aufstieg investiert ihr zwei Punkte in vier Attribute: Stärke, Magie, Ausdauer und Geschick. Jede Klasse bevorzugt andere Attribute: Der Schurke verlässt sich auf Geschick und Stärke, der Krieger auf Ausdauer und Stärke. Zudem erhaltet ihr einen Punkt, mit dem ihr neue Fähigkeiten erlernt und verbessert. Im Laufe des Spiels erhaltet ihr Feen, die euch zusätzlich zu euren Klassen-Fähigkeiten Zauber zur Verfügung stellen. Grob gesagt: Die Blitz-Fee Celeste, auch bekannt aus dem Vorgänger, jagt Blitze auf die Gegner, die Wind-Fee wirbelt sie durch die Gegend. Ihr steuert die Feen allerdings nicht aktiv, sie laufen lediglich hinter euch her - aber stets nur eine.

Grafisch hat sich eine Menge verbessert. Die Texturen sind schärfer, besonders die Lichteffekte sehen sehr schön aus. Auch die Effekte kommen gewaltiger rüber - auf einem iPod Touch 4G kommt dem das Retina-Display natürlich zu Gute. Aber auch auf älteren Geräten kommt die stimmungsvolle Optik zur Geltung. Trotzdem sieht Infinity Blade schöner aus.

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