Test Project Gotham Racing 4

von Jan Höllger (11. Oktober 2007)

Die Xbox360 ist ohne Frage die Motorsportkonsole Nummer 1. Ob Forza 2, Colin Dirt, Flatout oder eben Project Gotham Racing: jeder Rennspielfan wird auf Microsofts weißer bzw. inzwischen auch schwarzer Konsole bestens bedient. Mit "Project Gotham Racing 4" erscheint nun endlich der neue Teil der beliebten Straßenrennserie mit ihren Edelkarossen. Doch was bietet PGR 4 an Neuerungen?

Ein Ferrari aus der hübschen aber unübersichtlichen Cockpitperspektive.Ein Ferrari aus der hübschen aber unübersichtlichen Cockpitperspektive.

Nobler geht´s nimmer

Verantwortlich für "PGR 4" zeichnen sich natürlich wieder die Bizarre Creations Studios, die mit den damaligen Metropolis Street Racern für die Dreamcast und den ersten beiden PGR-Teilen auf der alten Xbox kräftig Erfahrung im Rennspielsegment gesammelt haben. Das Grundprinzip bleibt auch bei "PGR 4" unangetastet. Ihr setzt euch also in eine Nobelkarosse, sei es ein Ferrari, ein BMW oder ein Porsche, und fahrt auf abgesteckten Rennkursen in verschiedenen Städten Rennen gegen die Konkurrenz. Das Fahrverhalten der Wagen ist dabei gewohnt eingängig, gegenüber einem Forza 2 steuern sich die Flitzer in "PGR 4" aber gutmütiger. Das größte Problem ist oftmals das Ausbrechen des Hecks, wobei das von Auto zu Auto unterschiedlich ausfällt. Es macht jedenfalls einen riesigen Spaß, alle der über 100 verschiedenen Fahrzeuge auszuprobieren. Außerdem sei angemerkt, dass das Ausbrechen manchmal sogar gewünscht wird. Denn je cooler ihr um eine Kurve slidet, desto mehr Punkte bzw. Kudos erhaltet ihr dafür.

Regen wirkt sich merklich auf das Fahrverhalten aus.Regen wirkt sich merklich auf das Fahrverhalten aus.

Fahren mit Stil

Schon immer war bei "PGR" schönes und sauberes Fahren fast genauso wichtig wie das Überqueren der Ziellinie als Erster. Das ansprechende Kudosbewertungssystem bestrafte jeden Bandenkontakt oder jeden Crash mit einem Konkurrenten. Natürlich sind die Kudos auch in "PGR 4" noch zu finden, allerdings haben die Entwickler das System leider ein wenig abgeschwächt. Auch wenn ihr nach wie vor für eine fehlerfreie Fahrleistung belohnt werdet, fehlt es oft einfach am Anreiz, auf Kosten von Geschwindigkeit sauber zu fahren. Das liegt vor allem daran, dass ihr die meisten Kudos nun für Rennsiege erhaltet; die erfahrenen Kudos sind da schon mehr ein netter Bonus. Auch die gefürchteten Kudosketten gibt es kaum noch. Drehten sich früher einige Spielmodi allein um die Kudosanzahl, geht es jetzt oft nur um die Zeit. Für Anfänger ist das neue Kudossystem freilich durchschaubarer und einfacher. PGR-Veteranen werden sich aber schon etwas umstellen müssen.

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Meinungen - Project Gotham Racing 4

Bruder_Angus
85

Nettes Rennspiel

von gelöschter User

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