Minecraft: Massen-Phänomen oder Volksverdummung?

(Special)

von David Dieckmann (20. Januar 2011)

Grafik: anspruchslos. Spielziel: unbekannt. Status: Beta-Version. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Wir klären, weshalb Minecraft trotzdem schon jetzt tausende Spieler in seinen Bann zieht.

Die aus großen Blöcken bestehende Welt könnt ihr nach euren Wünschen gestalten.Die aus großen Blöcken bestehende Welt könnt ihr nach euren Wünschen gestalten.

Minecraft ist wohl am ehesten als ein Aufbauspiel aus der Ego-Perspektive zu beschreiben. Das in einer einfachen Block-Grafik gehaltene Spiel wirft den Spieler zunächst in eine zufallsgenerierte Landschaft mit Bergen, Schluchten und Seen. Das besondere an Minecraft ist, dass ihr die nach euren Wünschen gestalten könnt. Jeder Block, ob Stein, Baum oder Erde, kann zerstört, eingesammelt und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. So könnt ihr beispielsweise einen kompletten Berg abbauen, um aus dem gewonnenen Material ein Haus zu errichten. Oder eine Pyramide. Oder was immer euch in den Sinn kommt. Das Spiel lässt dem Spieler nahezu komplette Freiheit.

Entwickelt von einem unabhängigen Spieleentwickler namens Markus Persson, befindet sich das Spiel aktuell (Januar 2011) noch in der Beta-Phase. Allerdings könnt ihr euch auf der offiziellen Seite für 15 Euro ein Konto erstellen, mit dem ihr das halbfertige Spiel bereits spielen könnt. Auch eine kostenlose Alpha-Version samt Mehrspieler-Modus lässt sich auf der Seite testen. Hier gibt es zwar weder Monster noch erstellbare Gegenstände, dafür könnt ihr aber unbegrenzt bauen und die Spielmechanik kennen lernen.

Wie ihr Gegenstände herstellt, erklärt das Programm nicht.Wie ihr Gegenstände herstellt, erklärt das Programm nicht.

Wie spielt sich Minecraft?

Eine besondere Eigenart von Minecraft ist es, den Spieler anfänglich komplett im Dunkeln tappen zu lassen. Ein Blick in das Spielmenü verrät lediglich die Tastaturbelegung. Kein Wort zur Mechanik, etwaigen Aufgaben oder Möglichkeiten. Der Spieler soll sich das Spiel selbst beibringen. Aber gerade diese Eigenschaft macht einen Großteil des Charmes des Spiels aus.

Der anfänglich planlose Spieler baut zum Beispiel anfangs mit bloßen Händen einen Baum ab. Im Folgenden findet er Holz in seinem Inventar. Legt er dieses aus reiner Neugier in das Handwerksfeld, merkt er, dass er daraus Bretter herstellen kann, die sich wiederum zu Gegenständen weiterverarbeiten lassen. Wer nach einigem Knobeln schließlich erste Werkzeuge wie Schaufeln oder Hacken herstellt, hat schon ein Erfolgserlebnis.

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