Test Ilomilo: Günstig, knuddlig, gut

von Sandra Friedrichs (18. Januar 2011)

Aus schwedischen Entwickler-Studios kommt nicht nur Battlefield. Ilomilo, dieses zuckersüße Download-Spiel für Xbox 360, ist einzigartig und lässt mit kniffligen Rätseln eure Köpfe qualmen.

Mit Knopfaugen und Stummelärmchen sowie -beinchen gewinnen Ilo und Milo schnell euer Herz.Mit Knopfaugen und Stummelärmchen sowie -beinchen gewinnen Ilo und Milo schnell euer Herz.

Die zwei rechteckigen Stoffkörper haben es schon nicht leicht. Der rote Ilo und der blaue Milo sind wahre Freunde und treffen sich allmorgendlich in einem Park. Blöderweise verändert sich dieser täglich. So sollen die beiden Charaktere mit Knopfaugen stets einen neuen Weg finden, um wieder zusammen zu sein.

Eure Aufgabe in Ilomilo ist es, dieses Treffen zu arrangieren und die beiden Stofftiere durch eine Welt aus Würfeln zu führen. In gut 50 Spielabschnitten manipuliert ihr die Umwelt und lasst Ilo seinen Milo finden. Dabei ist die Präsentation wunderschön ausgefallen. Die knuddeligen Protagonisten sind süß und hübsch animiert. Daneben sind die Gebiete vielseitig und reichen von Gras- und Blumenabschnitten bis hin zu Unterwasserwelten. Zusammen mit der eingängigen, aber niemals aufdringlichen Musikuntermalung erschaffen die schwedischen Entwickler eine melancholische Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Allerdings wirkt diese nach einigen Spielstunden trotzdem etwas einschläfernd, weshalb ihr Ilomilo nicht allzu lange am Stück spielen solltet.

Für der Rätsel Lösung gilt es, um die Ecke zu denken und die Perspektive zu ändern.Für der Rätsel Lösung gilt es, um die Ecke zu denken und die Perspektive zu ändern.

Perspektiven-Wirrwarr

Ihr interagiert mit der Spielwelt aus Würfeln. Und da Würfel mehrere Seiten besitzen, könnt ihr an manchen Blöcken um 90 Grad auf die benachbarte Fläche wechseln. Theoretisch ein genialer Perspektivenschwenk, bei dem ihr in der Praxis aber oft die Kamera nachjustiert. Ebenso besteht die Möglichkeit, mit einzelnen Würfeln Lücken zu schließen oder Brücken zu bauen, um Hindernisse zu umgehen. Im weiteren Spielverlauf werden die Quader immer spezieller. Springteufel in Haiform, Fahrstuhl- oder auch Reittierblöcke sind nur einige Beispiele und lassen euch die Komplexität des Spieles womöglich schon erahnen.

Die Spielabschnitte werden durch die Vielzahl an Würfeln natürlich auch immer anspruchsvoller. Während ihr am Anfang nur eine kleine Lücke füllt und so das Treffen von Ilo und Milo arrangiert, geht es in den darauf folgenden Hindernisparcours kniffliger zur Sache. Überall finden sich neue, verzweigte Wege in jeder erdenklichen Perspektive. Deshalb ärgert ihr euch im Spielverlauf oft mit der Kamera herum, um sie neu einzustellen. Das sorgt häufig für Desorientierung.

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