Test Tron Evolution: Rückkehr in den Datenkosmos

von Thomas Stuchlik (20. Januar 2011)

Ein neuer Film, ein neues Spiel. Tron geht weiter und entführt euch in eine virtuelle Computerwelt neben unserer bekannten Realität. Programme in Menschenform leben dort in Harmonie und Eintracht - meistens zumindest ...

Hauptdarsteller Anon in einer der Hüpfpassagen.Hauptdarsteller Anon in einer der Hüpfpassagen.

Im sogenannten Spieleraster sind Bits, Programme und Rechner beheimatet. Hier werden erbarmungslose Duelle mit dem Lichtdiskus und Motorrädern ausgefochten. Vor 28 Jahren (während den Geschehnissen des ersten Tron-Films) verschlug es den Programmierer Kevin Flynn in genau diese Welt. Mit Hilfe eines gewieften Programms namens Tron konnte er wieder für Ordnung sorgen und fliehen.

Doch nun, zwischen dem ersten und dem nun in die Kinos kommenden Film Tron: Legacy, ist Flynn verschwunden. In der Rolle des Monitor-Programms Anon macht ihr euch in Tron - Evolution auf die Suche nach ihm und geht den beunruhigenden Ereignissen im Spieleraster nach.

Mit gezielten Diskuswürfen haltet ihr auch stärkere Gegner auf Distanz.Mit gezielten Diskuswürfen haltet ihr auch stärkere Gegner auf Distanz.

Sprunggewaltig

Im Gegensatz zum Ego-Shooter Tron 2.0 erwartet euch hier eine Action-Hüpferei aus der Verfolgerperspektive. Tron: Evolution wirft euch direkt in die neonleuchtende Spielewelt, in der ihr meist nur zu Fuß vorankommt. Die linear angelegten Abschnitte erfordern vollen Akrobatik-Einsatz. Ganz wie in Prince of Persia hangelt sich Anon an Vorsprüngen entlang und hüpft von Wand zu Wand, um entfernte Plattformen zu erreichen. Ein Fehltritt bei den Sprungsequenzen endet oft mit dem Ableben - häufige wie faire Rücksetzpunkte reduzieren zumindest den Frustfaktor. Die manchmal ungünstige Kameraperspektive lässt allerdings oft nicht erkennen, wohin ihr wirklich springen sollt.

Neben waghalsigen Weitsprüngen darf Anon seinen Lichtdiskus auch zum Enterhaken umfunktionieren: Leuchtende rote Punkte werden anvisiert und zum Heranziehen verwendet. So überbrückt ihr auch große Distanzen wie im Flug.

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