Vorschau Stronghold Kingdoms: Burgenbau im Browserfenster

von Philip Ulc (27. Januar 2011)

Seit knapp drei Jahren schraubt der englische Entwickler Firefly an einer Browser-Variante des Strategie-Klassikers Stronghold. Jetzt ist das Projekt endlich im offenen Beta-Status angelangt - wir besuchten Firefly in London und klärten offene Fragen.

Für eine so prächtige Stadt spielt ihr mehrere Wochen.Für eine so prächtige Stadt spielt ihr mehrere Wochen.

Was ist Stronghold Kingdoms?

Stronghold Kingdoms ist ein sogenanntes Clientspiel, sprich ihr ladet euch kostenlos ein kleines Programm auf euren Rechner, mit dem ihr das Spiel startet. Das Spiel selbst ist eine mittelalterliche Wirtschaftssimulation, in dem ihr Burgen errichtet und Schlachten schlagt. Dies ist das grundlegende Konzept des PC-Klassikers Stronghold, woran sich Stronghold Kingdoms auch optisch anlehnt - euch erwartet eine ansehnliche Sprite-Grafik mit vielen Details. Wenn ihr nicht gerade in zahlreichen Menü- und Statistikbildschirmen eure (Kriegs-)Wirtschaft ankurbelt.

Auf der Übersichtskarte seht ihr eure nächsten Nachbarn und Feinde sowie Rohstoffvorkommen.Auf der Übersichtskarte seht ihr eure nächsten Nachbarn und Feinde sowie Rohstoffvorkommen.

Worum geht es?

Als Burgherr ist es eure Aufgabe, aus einem kleinen Dorf eine blühende Metropole samt mächtiger Burg entstehen zu lassen. Dabei seht ihr Burg und Dorf nie gleichzeitig, sondern in zwei separaten Fenstern. Das Dorf beherbergt Wohngebäude und Handwerksbetriebe. So sammelt ihr Holz, baut Obst und Getreide für euer Volk an und fertigt Waffen und Rüstungen für bevorstehende Schlachten gegen andere Spieler. Der Steinbruch versorgt euch mit Baumaterial für den Burgausbau.

Typisch für diese Art von Spiel: Die Bauzeit ist sehr lang. Was im PC-Original nur Sekunden dauerte, währt nun mehrere Minuten bis Stunden. Das hat aber mit der Ausrichtung des Spiels zu tun: Ihr sollt täglich rund 15 Minuten beschäftigt sein, danach sind eure Pflichtaufgaben erfüllt. Wenn ihr wollt, gründet ihr einfach ein weiteres Dorf - bis zu zehn Ortschaften sind pro Spieler erlaubt.

In der Zeit, die ihr nicht am PC verbringt, laufen alle Wirtschaftskreisläufe weiter und ihr sammelt Rohstoffe, fertigt Kriegsmaterial und erlangt Erfahrungspunkte zum Freischalten neuer Optionen wie mehr Gebäude oder Truppentypen. In speziellen Quests sammelt ihr zusätzliche Erfahrung. Egal, welche Aktion ihr ausführt - das Spiel belohnt euch dafür!

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