Vorschau Shogun 2 - Total War - Seite 4

Das Stein-Schere-Papier-Prinzip funktioniert: Samurai schlägt Yari-Speerkämpfer, der wiederum Kavallerie aufspießt.Das Stein-Schere-Papier-Prinzip funktioniert: Samurai schlägt Yari-Speerkämpfer, der wiederum Kavallerie aufspießt.

Der erste Angriff: Fackeln im Wind

Also gut, lasst die Spiele beginnen. Der Feind, General Naganata greift massiert unser Ost-Tor an. In Medieval würden wir vermutlich mit der Kavallerie einen Ausfall wagen und seine Infanterie durch Flankenangriffe schwächen. Das wäre hier blanker Selbstmord, da die Japaner exzellente Bogenschützen sind und eine Einheit zu Pferde in wenigen Sekunden im Pfeilhagel sterben würde. Nein, das wäre die falsche Taktik. Stattdessen lassen wir den Gegner kommen und bringen derweil unsere Bogenschützen in perfekte Position.

Die Aufstellung klappt komfortabler als im recht fummeligen Empire, automatisch stellen sich die Soldaten nebeneinander in Reihe auf. Per Mausklick lassen wir sie die Pfeile entzünden und bereiten Naganatas Yari-Infanterie einen feurigen Empfang. Kurz vor unserer Mauer brennen die Soldaten wie Fackeln im Wind. Hier sollte Creative Assembly nochmal an der Balance feilen. Weil die Einheiten gedrängt stehen, greift das Feuer schnell über. So vernichten wir bereits mit dem ersten Pfeilhagel gut sieben Regimenter. Bei Feldschlachten können die Soldaten sich mit Metallschilden vor Pfeilen schützen, das wäre hier auch sinnvoll.

Die Kampfanimationen sind mal wieder klasse und die Rüstungen sehr detailverliebt.Die Kampfanimationen sind mal wieder klasse und die Rüstungen sehr detailverliebt.

Die zweite Welle: Kontrollierter Rückzug und Angriff der Samurai

Timing ist in Shogun 2 alles. Rückt die feindliche Infanterie bis zur Mauer vor, kraxeln die Jungs ganz ohne Leiter die niedrigen Mauern hinauf. Da unsere Bogenschützen gegen Speerträger ohnehin keine Chance haben, ziehen wir sie in den zweiten Verteidigungsring zurück. Vorteil: Während der Gegner die Mauern erklimmt, kann er sich kaum schützen und wird von unseren Pfeilen aufgespießt wie Gulasch beim Grillen.

Seine einzige Chance: Kontrollpunkte einnehmen und halten, denn so kann er unsere Wachtürme übernehmen, die mit Brandgeschossen unsere Bogenschützen killen. Nicht nett, da lassen wir doch direkt mal die No- Dachi Samurai von den Flanken angreifen, die mit ihren kurzen Katanas deutlich agiler schlachten als die Yari mit ihren Speeren. Wichtig: Verbietet euren Bogenschützen per Mausklick Brandmunition zu verwenden. Den Flammen ist es nämlich egal, ob Freund oder Feind flambiert werden.

Flankenangriffe mit schwerer Kavallerie sind auch  in "Shogun 2" eine tödliche Waffe.Flankenangriffe mit schwerer Kavallerie sind auch in "Shogun 2" eine tödliche Waffe.

Die letzte Angriffswelle: Künstliche Intelligenz, wir huldigen dir

Shogun 2 ist hinsichtlich der künstlichen Intelligenz ein kleines Stück Revolution. Denn endlich geht es nicht mehr um pure Masse, sondern echte Strategie. Der Taktikkoloss schafft es endlich, eine Künstliche Intelligenz in die Schlacht zu schicken, die aktiv und situativ auf uns reagiert. Computer-General Naganata merkt beispielsweise, dass seine Bogenschützen aus großer Distanz kaum etwas ausrichten können. Ergo bläst er zum Sturmangriff, zwingt unsere Bogenschützen zum Rückzug und minimiert so seine Verluste beim Sturm.

Auch von uns wird richtig viel Hirnschmalz verlangt. Denn die Festungen sind richtig groß, bei drei oder gar fünf Verteidigungsringen ist es unmöglich, alle Mauern mit Bogenschützen zu verteidigen. Also teilen wir unsere Armee in drei Streitkräfte. Die erste blockt den Feind im zweiten Verteidigungsring. Die zweite schützt die Mitte und die dritte steht im hintersten Ring und beim Hauptgebäude. Fällt dieser Bereich ist die Schlacht verloren.

Ergänzt werden die Truppen durch kleinere Einheiten, die strategisch weniger wichtige Gebiete kontrollieren. Werden wir hier angegriffen, können wir schnell reagieren. Insbesondere da die Bogenschützen extrem schnell von Mauer zu Mauer spuren und durch ihre Brandpfeile selbst stark überlegene Truppen zurückwerfen. Wichtig ist die Männer des Pfeils immer in Bewegung zu halten. Theoretisch könnte man sie zwar auch mit Infanterie schützen, das würde die Hauptstreitmacht aber massiv ausdünnen und ist recht ineffektiv, zumal Bogenschützen auch im Nahkampf erstaunlich gut austeilen können.

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