Test Siedler 7 - Gold Edition: Verdienen die Add-Ons das Gold?

von David Dieckmann (02. März 2011)

Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Ob sich der Kauf der neuen Gold-Edition der Siedler 7 lohnt, lest ihr im Test. Erfahrt alles über die drei enthaltenen Erweiterungen!

Die drei Erweiterungen zu die Siedler 7 bieten viele neue Karten.Die drei Erweiterungen zu die Siedler 7 bieten viele neue Karten.

Die Siedler-Serie ist neben der Anno-Reihe mit Titeln wie Anno 1404 eine der erfolgreichsten, wirtschaftlich ausgelegten Strategiespiel-Serien. Für BlueBytes neuesten Abkömmling Die Siedler 7 steht nun eine Gold-Edition in den Startlöchern. Neben dem Hauptspiel enthält das Paket drei Mini-Erweiterungen. Diese gab es bisher im sogenannten DLC-Format ("downloadable content", zu Deutsch: "herunterladbarer Inhalt") für rund 20 Euro im hauseigenen Onlineshop von Ubisoft zu kaufen. Am 24. Februar 2011 sollen diese zusammen mit dem Hauptspiel in einer Gold-Edition für 39,99 Euro erscheinen.

Unser Test richtet sein Augenmerk auf die drei Erweiterungen, die dem Spiel neue Mehrspieler-Karten, eine Mini-Kampagne und zwei Szenarien bescheren. Außerdem bereichern die Erweiterungen das Spiel um Siegpunkte, Ökonomiegebäude, sowie neue Handels- und Technologiekarten. All dies soll frischen Wind in die Mehrspieler-Gefechte bringen und die Solo-Spielzeit um über 20 Stunden bereichern.

In der Rolle von Dracorian flieht ihr mit eurer Schwester von den Nordinseln.In der Rolle von Dracorian flieht ihr mit eurer Schwester von den Nordinseln.

Die Kampagne

In der Mini-Kampagne aus der dritten Erweiterung dreht sich alles um die Geschwister Rowyn und Dracorian. In fünf Missionen erlebt ihr, wie die Beiden von den Königen Konradin und Balderus gefangen genommen werden. Danach schlüpft ihr selbst in die Rolle Dracorians, um aus der Gefangenschaft zu entfliehen und das Königreich Tandrien in die Freiheit zu führen. Die Missionen gestalten sich dabei sehr unterschiedlich: Mal müsst ihr eine gewaltige Armee ausheben, um eure Gegner in Grund und Boden zu stampfen. Ein anderes Mal findet ihr euch ohne Rohstoffe und umringt von Feinden auf einer Insel wieder. Also bleibt nur, ein Handelsimperium aufzubauen, um euren Gegnern mit angeheuerten Söldnern die Stirn zu bieten.

Der Schwierigkeitsgrad der Missionen lässt sich hierbei nicht variieren, was bei Neulingen für Frustration sorgen kann. Die Kampagne ist nämlich durchweg anspruchsvoll gestaltet und stellt auch erfahrene Spieler vor neue Herausforderungen. Abgesehen vom Schwierigkeitsgrad bietet die Kampagne jedoch wenig Angriffsfläche für Nörgler: Die Geschichte ist durchweg stimmig erzählt und reiht sich wunderbar in die bereits aus dem Hauptspiel bekannte Handlung ein. Einzig eine Sprachausgabe für die Dialoge wäre wünschenswert. Denn durch das Lesen der eingeblendeten Textfenster geht wertvolle Spielzeit verloren.

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