Test Dead Space 2: Absoluter Horror!

von Redaktioneller Mitarbeiter (12. Februar 2011)

Schreie. Blut. Leichen überall. Wir haben Dead Space 2 durchgespielt und wissen jetzt, wie Horror aussieht. Nur soviel: Wir können lauter schreien als das kleine Nachbar-Mädchen.

Isaac Clarke zeigt im zweiten Teil sein Gesicht.Isaac Clarke zeigt im zweiten Teil sein Gesicht.

Dead Space 2 beginnt so nervenaufreibend wie schon lange kein Spiel zuvor. Der Anfang zeigt die Abgründe, die euch an Bord der Raumstation "The Sprawl" erwarten. Das Spiel von Visceral Games (Dante's Inferno) zeigt Capcom und Resident Evil 5, wie Action, Panik und Horror optimal verbunden gehört.

Herausragend in Dead Space 2 ist die bedrückende Atmosphäre, die euch mitunter fast in den Wahnsinn treibt. Ihr streift erneut als Raumschiff-Mechaniker Isaac Clarke in der Verfolgerperspektive durch dunkle Korridore und Räume, während kaum hörbare Musik das bevorstehende Grauen ankündigt und plötzlich ein widerliches Viech durch die Wand stürmt - Dead Space 2 spielt mit eurer Angst, lässt sie zuweilen erliegen, treibt sie stellenweise in gefährliche Höhen oder lässt sie unerwarteter Weise ins Unermessliche gipfeln.

Die Necromorph reißen euch in kleine Stücke, wenn ihr nicht aufpasst.Die Necromorph reißen euch in kleine Stücke, wenn ihr nicht aufpasst.

Enttäuschende neue Waffen

Dabei verlässt sich das Spiel auf die bekannten Elemente des ersten Teils. Erneut erwartet euch die innovative Benutzeroberfläche, die quasi gar nicht vorhanden ist. Denn für das Genre unüblich verzichtet auch der zweite Teil auf Anzeigen für Munition, Lebensenergie oder Inventar - stattdessen verrät euch das euer moderner Mechaniker-Anzug. Eure Lebensenergie ist zum Beispiel auf eurem Rücken sichtbar. Die Munitionsanzeige seht ihr direkt auf der Waffe und das Inventar zeigt euch euer Anzug per Projektion. Ungewöhnlich ist dieses System schon, funktioniert jedoch schon wie beim Vorgänger wunderbar.

Bei der Auswahl der Waffe habt ihr einige neue Möglichkeiten, allerdings ist eure Primär-Waffe der Plasmacutter. Das liegt nicht nur daran, dass ihr in der Raumstation oft genau zu dieser Waffe Munition findet, sondern auch daran, dass die übrigen Waffen weniger effektiv sind. Das neue Javelin-Gewehr beispielsweise richtet massiven Schaden, doch der Plasmacutter lässt sich einfach schneller und besser bedienen. In manchen Situationen empfiehlt es sich dennoch, andere Waffen wie den Flammenwerfer zu benutzen, wenn euch die feindlichen Necromorph einkreisen - und das kommt oft genug vor. Solltet ihr nicht stark genug sein, zerfetzen euch die Necromorph in der Tötungssequenz extrem heftig, fast kein Körperteil bleibt am Körper und das virtuelle Blut spritzt aus allen Löchern.

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