Test Dead Space 2 - Seite 2

Der Plasmacutter ist eure stärkste Waffe.Der Plasmacutter ist eure stärkste Waffe.

Die Schauplätze

Die Entwickler Visceral Games haben es allerdings nicht geschafft, mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen. Schon im Vorgänger nutzte sich das Metzeln der Necromorphe ab. Immerhin gibt es in Dead Space 2 neue Gegnertypen. So bekommt ihr die sogenannten Packs zu Gesicht, die den "verdammten Babys" aus Dante's Inferno" ähneln. Hinterlistig sind die neuen Stalker - diese Viecher treten in Gruppen auf, doch nur einer zeigt sich und lenkt eure Aufmerksamkeit auf sich, während sich die anderen von allen Seiten nähern.

Ihr durchstreift die Raumstation und ballert Viech um Viech ab, während nur selten Bosskämpfe anstehen. Diese fallen aber durch kreative Gestaltung spannend aus, da simples Draufgebolze mit dem Plasmacutter nicht zum Erfolg führt. Dafür haben die Entwickler es geschafft, dem Schauplatz Abwechslung zu verleihen. Dunkle, triste Gänge machen zwar einen großen Teil der Raumstation aus, aber es verschlägt euch auch in einen Kindergarten, in dem ihr fürchterliche Schreie von Babys hört. Bei einem Abschnitt im Weltall sind Düsen an eurem Anzug befestigt, mit denen ihr frei durchs All fliegt - im Vorgänger war es nur möglich, zwischen festgelegten Punkten zu fliegen.

Stellenweise kommen die Necromorph von allen Seiten.Stellenweise kommen die Necromorph von allen Seiten.

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Isaac zeigt sein Gesicht

Auch eine Kirche der Sekte der Unitologen ist am Start, die euch ebenfalls einen Schauer über den Rücken jagt. Geschichtlich spielt die Sekte erneut eine kleine Rolle, vielmehr geht es im zweiten Teil aber um die Rolle von Mechaniker Isaac selbst. Im Vorgänger überlebte er das Massaker an Bord der USG Ishimura als Einziger, drei Jahre später ist er in psychischer Behandlung. Doch in mitten der Behandlung bricht erneut die Necromorph-Seuche aus und die Ungeheuer metzeln die halbe Station nieder.

Im zweiten Teil zeigt Isaac endlich sein Gesicht und sein Charakter bietet wesentlich mehr Tiefe. Vor allem der Tod seiner Freundin macht ihm zu schaffen - immer wieder trefft ihr in Visionen auf die Dame, die schrecklich entstellt ist. Doch das ist nicht sein größtes Problem, wie sich nach kurzer Zeit herausstellt. Nur soviel: Er hat nur wenig Zeit, denn nicht nur die Necromorphe töten ihn. Mit zahlreichen Wendungen schaffen es die Entwickler, eine kluge und intensive Geschichte zu erzählen, in der Isaac zuweilen sogar Emotionen zeigt. All das erzählen euch die tollen deutschen Synchronsprecher.

Jedes bisschen Licht ist willkommen. Auch wenn diese Viecher dort lauern.Jedes bisschen Licht ist willkommen. Auch wenn diese Viecher dort lauern.

Mehr Action und trotzdem gruselig

Im zweiten Teil ist schnell ein Fokus auf Kämpfe bemerkbar, die vor allem durch die etwas direktere und präzisere Steuerung bestechen. Ihr ballert mehr als im Vorgänger, Schreck- und Gruselmomente gibt es trotzdem nicht weniger. Im Gegenteil. Ihr zerstampft erledigte Viecher, um an Munition zu kommen - das funktioniert nun wesentlich schneller. Oder aber ihr ballert auf die Leichen. Munition ist im Übrigen keine Mangelware mehr. Zu Beginn kommt es noch das ein oder andere Mal vor, dass ihr wenig Munition habt, doch im Laufe des Spiels macht ihr euch darüber kaum mehr Sorgen.

Das liegt unter anderem daran, dass ihr an Geräten, die in den Levels verteilt sind, Munition und Waffen kauft. Dort besorgt ihr euch auch die dringend notwendige Medizin. Die dafür benötigte Währung findet ihr überall in der Raumstation. Auch neue Anzüge sind mit von der Partie, die unter anderem mehr Platz im Inventar gewähren, allerdings auch sehr teuer sind. Sobald ihr eine neue Waffe gekauft habt, verbessert ihr sie kontinuierlich, so dass sie unter anderem mehr Munition tragen können.

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