Test Cities in Motion - Seite 2

Eine effiziente Buslinie zu bauen ist eine kniffilige Angelegenheit.Eine effiziente Buslinie zu bauen ist eine kniffilige Angelegenheit.

Historische Epochen und Fahrkartenpreise

In Berlin wie auch in Wien, Amsterdam und Helsinki habt ihr die Aufgabe, flott ein effizientes Verkehrssystem aufzubauen. In den vier Zeitepochen, die sich optisch kaum voneinander unterscheiden, treten euch Personen mit Wünschen entgegen. Ein Mal sollt ihr eine Buslinie vom Hauptbahnhof zur Uni bauen oder einen Helikopterlandeplatz nahe eines Golfplatzes platzieren. Beschränkt euch lieber gleich auf diese Nebenaufgaben, die in den Kampagnen auftauchen. Ein individuelles Schaffen von Verkehrslinien an irgendwelchen Punkten ist wenig effizient, da das Spiel den eigenen Bautrieb nicht unterstützt. Passagiere nutzen die Transportwege nämlich nicht. Damit verliert das Spiel nicht nur seinen kreativen Grundgedanken, sondern auch eine Menge Potenzial.

Habt ihr eine Nebenaufgabe erfüllt, erhaltet ihr Geld und neue potenzielle Kunden. Je nachdem, wessen Interessen ihr gefördert habt, steigen mehr Studenten in die Metros oder Senioren in die Busse ein. Jetzt könnt ihr nur noch wenig tun, außer die Fahrkartenpreise und die Löhne eurer Arbeiter zu senken oder zu erhöhen oder ein paar Werbekampagnen zu schalten. Schließlich lockt ihr mit Werbemaßnahmen weitere Kunden in eure Beförderungsmittel. Ein schöner wirtschaftlicher Aspekt, der am Anfang allerdings viel zu kurz kommt. Denn egal, ob ihr sinnlos prasst oder direkt das bestmögliche Verkehrssystem erschafft, ihr seid bankrott.

Im Spiel trefft ihr auf zahlreiche, liebevolle Details wie plötzlich auftauchende Flugzeuge.Im Spiel trefft ihr auf zahlreiche, liebevolle Details wie plötzlich auftauchende Flugzeuge.

Der ultimative Tipp zum Spielgewinn

Es ist paradox, dass ihr am Anfang immer in den roten Zahlen landet. Schließlich habt ihr alles aus der Einführung beachtet. Dennoch bemerkt ihr schnell, dass sich die Straßen stauen, die Kunden unglücklicher sind und so auf ihr eigenes Auto umsteigen. Ein kostspieliger Kreislauf beginnt, der euren Ruin bedeutet. Viele bauen nun wohlmöglich weitere Transportlinien, um den stockenden Verkehr fließen zu lassen. Ein Fehler, denn das Spiel fördert nur eine "Strategie". Erhöht die Ticketpreise und ignoriert euren schlechten Ruf. Die Kunden nutzten nämlich trotzdem noch eure Transporte und ihr verdient euch so eine goldene Nase. Nebenbei schafft ihr mit dieser Machart fast jede Kampagne mit links. Erst in den späteren Abschnitten legt das Spiel mehr Wert auf wirtschaftliche Finessen und schwierige Ziele. Viel zu spät, denn bis dahin ist bei Vielen der Spaß längst verflogen.

Positiv fällt dagegen die Präsentation auf. Viele Schauplätze wie Arenen oder Tennisanlagen sind mit kleinen Figürchen animiert und wirken sehr lebendig. Auch die Darstellung des Verkehrs ist realitätsnah und lädt zum Beobachten ein. Allerdings ist das Jazzgedudel im Hintergrund eintönig und nervt nach längerer Spielzeit. Was bleibt ist eine hübsche Fassade, hinter der sich nicht allzu viel verbirgt. Schade.

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