Test Total Immersion Racing

von Der-Gagamehl (11. Februar 2003)

Wer sich heute mit einem Rennsporttitel einen Namen machen will, muss schon in die Trickkiste greifen, um sich von der Vielzahl anderer Titel des Genres abzuheben. Dieses verspricht "Total Immersion Racing" mit der emotionsgesteuerten KI der Computergegner, die über eine Rennsaison lernfähig ist und man sich so auf der Rennstrecke Freunde oder Feinde machen kann. Ob dies tatsächlich funktioniert und was das Spiel sonst noch zu bieten hat, wird dieser Test der PC-Version zeigen.

Der Audi TT - ein gute Wahl für die ersten RundenDer Audi TT - ein gute Wahl für die ersten Runden

Das Game

Schon beim Start kann "Total Immersion Racing" seine Herkunft als Konsolenspiel nicht verleugnen. Outfit der Menüs, die Steuerung (nur über Tastatur oder Joystick/Pad) und das Eintragen der Highscores über eine Buchstabentabelle sind eigentlich Dinge, die in einem PC-Spiel nichts zu suchen haben. Aber nicht nur hier trifft man auf konsolentypische Elemente. Im Spiel hat man die Möglichkeit, mit 18 verschiedenen Sportwagen der GT / GTS und Pro Klasse auf 12 verschiedenen Rennkursen (u.a. Monza, Silverstone oder den alten Hockenheimring) im Einzelrennen oder Meisterschaften im Karrieremodus sein Können zu beweisen. Dazu stehen 3 Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Natürlich stehen einem nicht alle Fahrzeuge und Strecken sofort zur Verfügung, man muss sie sich im Laufe der Rennen freifahren. Der Spieler steht im direkten Kontakt mit dem Rennstallmanager, er gibt während der Rennen per Boxenfunk Tipps und Hinweise und kommentiert das jeweilige Abschneiden der Rennen. Nach einer Saison bekommt man von anderen Rennställen Angebote z.T. auch damit verbunden, erst mit deren Rennwagen eine Testfahrt zu machen.

Wer Leistung zeigt, bekommt gute AngeboteWer Leistung zeigt, bekommt gute Angebote

Gameplay

Die verschiedenen Fahrzeuge, auch die aus einer Klasse, haben ein eigenes typisches Fahrverhalten, welches an der Box noch feingetuned werden kann. Es ist angeraten durchaus die verschiedenen Modelle alle mal durchzutesten, um die Unterschiede kennenzulernen. Die Fahrphysik ist nicht unbedingt realistisch aber konsolentypisch arcademäßig umgesetzt. Dies hat durchaus seinen Reiz, es ist aber schade, dass es keinen Simulationsmodus gibt. Somit wären wir bei dem größten Kritikpunkt angelangt - Schadensmodell und KI der Computergegner. Das Schadensmodell ist kurz beschrieben, es ist nicht existent! Das ist zwar im Amateurmodus vielleicht noch sinnig, aber völlig unakzeptabel im Profimodus. Die KI der Computergegner ist leider auch schlichtweg eine Katastrophe. Sie beharren in jeder Situation auf der Ideallinie, was zu den abstrusesten Manövern führt, da man selber ja auf Schäden keine Rücksicht nehmen muss. Die Geschichte, dass ein Gegner in solchen Fällen sauer wird und sich anders verhält, wird zwar optisch angezeigt, aber das Verhalten der Fahrer ist eh Ideallinien fixiert und man merkt im Spiel von diesem besonderen Feature eigentlich nichts.

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