Monster-Hunter-Serie: Das Geheimnis ihres Erfolgs - Cha-Cha und Mut zur Nische

(Special)

Cha-Cha vom mächtigen Shakalaka-Clan. Noch Fragen?Cha-Cha vom mächtigen Shakalaka-Clan. Noch Fragen?

Faszination: Cha-Cha

Manche Leute behaupten, das putzige Maskottchen Cha-Cha aus Monster Hunter Tri sei niemand anderes als der geläuterte König der Shakalakas. Für diese Theorie spricht, dass Cha-Cha dem Stamm der Shakalakas angehört und eine Maske trägt, die große Ähnlichkeit zur Kopfbedeckung ihres Königs aufweist. Dagegen spricht, dass der agile Knilch noch etliche andere Masken aufsetzen kann, deren Aussehen von albern bis saublöd rangiert.

Abgesehen von seiner Funktion als Witzfigur übernimmt Cha-Cha in Monster Hunter Tri einige der Aufgaben, die eure Felyne-Begleiter in Monster Hunter Freedom Unite innehatten. Allerdings potenziert sich sein spielmechanischer Wert durch seine vielfältigen Masken, von welchen ihm jede eine besondere Fähigkeit verleiht. Per Grillmaske bereitet er euch unterwegs leckere Fleischspieße zu, per Tauchmaske spendet er Luft für Unterwasserjagden. Und eine Maske, die aussieht wie eine Felyne, besitzt Cha-Cha auch. Setzt er sie auf, beginnt er Bomben zu werfen. Unbestätigten Gerüchten zufolge trifft er damit sogar meistens ein Monster und nur ganz selten den Jäger.

Der Kopf hinter Monster Hunter: Produzent Ryozo Tsujimoto.Der Kopf hinter Monster Hunter: Produzent Ryozo Tsujimoto.

Fazit: Mut zur Nische!

Lässt sich die Faszination der Monster-Hunter-Serie in einem Satz zusammenfassen? Wir behaupten: Nein. Ansonsten hätte es wohl kaum dieses monströsen Artikels bedurft. Aber auf eine Eigenschaft möchten wir dennoch hinweisen, die vielleicht grundlegender zum Erfolg der Serie beiträgt als all ihre faszinierenden Einzelaspekte: Sämtliche Teile der Reihe folgen konsequent der Vision von Produzent Ryozo Tsujimoto. Wo andere japanische Spiele ihr Konzept durch zu viele marktstrategische Überlegungen verwässern oder gar verwestlichen, zieht Monster Hunter mit stoischer Ruhe seine Jäger-und-Sammler-Nummer durch.

Statt Videosequenzen voll tränenreichem Kitsch genügen ironisch verfasste Texttafeln als Spielgeschichte. Statt auf eine sanfte Lernkurve wird auf die didaktische Eigeninitiative der Online-Jagdgemeinschaft gesetzt, die sich um die Anfänger kümmern soll. Kurz: Ryozo Tsujimoto muss keine Kompromisse eingehen. Das mag daran liegen, dass er der Sohnemann von Capcom-Vorstand Kenzo Tsujimoto ist. Seiner Spielserie tut es trotzdem gut.

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