Test Star Wars Battlefront 2

von Daniel Frick (26. November 2005)

Nach unzähligen Spielen im Star Wars Universum landete Lucas Arts vergangenes Jahr mit "Battlefront" einen Hit. Das locker an das erfolgreiche "Battlefield 1942" angelehnte Spielprinzip stellte offensichtlich die perfekte Mischung dar, denn "Battlefront" avancierte zum erfolgreichsten Star Wars Spieletitel, den es bisher gab. Vor allem Fans waren begeistert von der lebensecht eingefangenen Star-Wars-Stimmung. Aber da es auch Kritik gab, hat Lucas Arts jetzt mit "Star Wars Battlefront 2" die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Ob ihm das gelungen ist, lest ihr in unserem Test.

Neu: Weltraumschlachten

Vor allem das Übertragen des Star-Wars-Flairs aus den Filmen in ein Spiel hat Lucas Arts inzwischen nahezu perfektioniert. Immer hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, ziemlich unabhängig davon, in welcher Art von Spiel man sich genau befindet. So auch dieses Mal. Natürlich wissen die Herren, dass das heutzutage nicht mehr ausreicht, um aus einem Spiel einen Hit zu machen, und so hat man "Battlefront 2" einige Neuerungen bzw. Verbesserungen verpasst. Das Erste und Augenscheinlichste sind die Weltraumschlachten. Hier hat man konsequent die Ansätze aus dem ersten Teil weiterverfolgt. Dort hatte man zwar die Möglichkeit wie im Vorbild "Battlefield" Fahrzeuge und auch Raumschiffe zu steuern, allerdings jeweils nur innerhalb der Bodenschlachten. Nun hat man also die Möglichkeit, im Raumkampf seinen Mann zu stehen. Dies ist erstaunlich leicht umgesetzt worden. Einsteigen, ein paar andere Steuerungstasten und schon lässt man die Laserkanonen glühen. Dank einfacher Starts und Landungen ist das neue Feature auch bestens in die jeweilige Schlacht integriert. So muss man in der ersten Raumschlacht einen feindlichen Zerstörer entern und innen die Technik sabotieren. Und auch das kennt man ja aus den Filmen zu genüge.

Action purAction pur

Endlich auch Jedis

Doch was ist Star Wars schon ohne seine Helden, allen voran die edlen Jedis? Auch hier haben sich die Programmierer nicht lumpen lassen und dem Taktik-Shooter so ziemlich alle bekannten guten und bösen Jedi spendiert, die der Fan in den Filmen kennen gelernt hat. Allerdings muss man sich das Spielen des Jedis verdienen, genau wie man sich die neuen, effektiveren Waffengattungen erst freischalten muss. Den Klon-Commander mit seiner Mini-Gun etwa oder den Jet-Soldaten darf man erst übernehmen, wenn man in der bestehenden Missionen einen bestimmten Punktestand erreicht hat. Diese Punkte verdient man sich aber vor allem durch die Einnahme von Kommando-Punkten und weniger durch schnöde Kills. Die Jedis sind dann darüber hinaus noch zeitlich beschränkt, wobei man den Timer wieder auffüllen kann. Überhaupt sind die neuen Klassen nicht nur dazu gut, mehr Abwechslung zu bieten, sondern wollen im Laufe einer Mission geschickt gewählt werden, je nachdem, was gerade ansteht. Dadurch bekommt das Spiel noch mehr taktische Tiefe und wird so durchaus zur Herausforderung, was aber dafür sorgt, dass das Spiel länger spannend bleibt und auch verhindert, dass das Spiel mit fortschreitender Spieldauer zu Shooter-Einheitskost wird.

Dieses Video zu SW Battlefront 2 (2005) schon gesehen?

Weiter mit:

Kommentare anzeigen

12 neue 3DS-Spiele: Frischer Spielspaß mit Mario, Star Wars und Pokémon

12 neue 3DS-Spiele: Frischer Spielspaß mit Mario, Star Wars und Pokémon

Auch diesen Herbst und Winter sind neuie Spiele für den 3DS erschienen. Diese zwölf Kandidaten solltet ihr (...) mehr

Weitere Artikel

Letzte Inhalte zum Spiel

Leserwahl zum GOTY 2016 - Entscheidet hier über das Spiel des Jahres + tolle Gewinne

Leserwahl zum GOTY 2016 - Entscheidet hier über das Spiel des Jahres + tolle Gewinne

Ihr habt die Wahl! Ihr entscheidet, welches Spiel das schönste, beste und tollste dieses Jahr war. Ab sofort d&uum (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

SW Battlefront 2 (2005) (Übersicht)