Test SW Battlefront 2 (2005) - Seite 2

Alte Bekannte Teil 2Alte Bekannte Teil 2

Weiterentwickelte Balance überzeugt

Zudem hat man dem Spiel einige neue Spielmodi spendiert. Neben der Kampagne, die aus der Sicht eines Klonkriegers erzählt wird und 24 Missionen umfasst und dem aus dem ersten Teil bekannten Eroberungsmodus, bei dem man alle Kommandopunkte eines Levels erobern muss, ist dies vor allem die neu eingeführte "Galaxis-Eroberung". Doch eins nach dem anderen: Die Kampagne mit dem Namen "Aufstieg des Imperiums" beginnt mit einem sehr guten Tutorial auf dem Planeten Geonosis, bekannt aus "Angriff der Klonkrieger". Hier werden alle Einheiten vorgestellt und man kann sich schon mal mit dem Jedi-Meister Mace Windu Appetit auf spätere Jedi-Meister im Spiel holen. Neben der dürftigen KI der eigenen Mitstreiter hat man auch einen weiteren erschwerenden Faktor eingebaut: Die Anzahl der Leben ist begrenzt und so muss man das ganze Level gezwungener Maßen von neuem versuchen, wenn man es nicht schafft, mit den zur Verfügung stehenden Einheiten zum Ziel zu gelangen. Dies gestaltet sich in der Praxis gar nicht immer so einfach, hier kommt die oben erwähnte taktische Komponente durch die Wahl der jeweils richtigen Einheit zum Tragen. Außerdem sorgt das System bei Multiplayer-Spielen für mehr Balance, denn das "sich-verdienen" der starken Truppen beschränkt die Verwendung derselben auch im Multiplayer. Diese können übrigens sowohl im Single- als auch Multiplayer-Modus an Kommandopunkten zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Spiel gewechselt werden.

Dichte Star-Wars-StimmungDichte Star-Wars-Stimmung

Jedis und Schurken auch im Multiplayer-Modus

Der Modus Galaxis-Eroberung erinnert zunächst fast an ein Echtzeit-Strategie-Spiel. Man beginnt das Spiel jeweils mit der Platzierung seines Schiffs auf einer Art Raster-Karte, das man dann wie im Schach abwechselnd zu einem zu erobernden Planeten zieht. Trifft man auf ein Schiff, kommt es zur Raumschlacht, auf den Planeten hingegen zur Bodenschlacht. Beim schnellen Spiel wählt man eine der 4 möglichen Parteien, eine Karte und einen bekannten Spielmodus wie "Capture the Flag" um schnell zum Sieg zu kommen. Das "schnelle Spiel" kommt eigentlich wie ein klassischer Multiplayer-Modus daher und eignet sich auch hervorragend, um für spätere Online-Gefechte zu trainieren. Dieser ist natürlich für viele Fans mindestens genauso interessant wie die Single-Player-Modi. Neben den bekannten Multiplayer-Modi wie "Deathmatch" und "Capture the Flag" gilt es vor allem den Modus "Angriff" zu erwähnen. Hier spielt man wahlweise einen der zahlreichen Helden bzw. Schurken der bekannten Parteien. Neben den guten und bösen Jedis stehen hier auch alte bekannte wie "Han Solo" oder "Boba Fett" zur Auswahl. Obwohl sich jeder Held wie auch in der Single-Player-Kampagne etwas anders steuert, eignet sich dieser Spielmodus definitiv nur für echte Shooter-Profis, denn die Spezialkräfte der Helden sorgen beim Anfänger schnell für Chaos und Hektik. Die Idee ist allemal echt klasse!

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