Test Bulletstorm: Der kastrierte Randale-Shooter im Test

von Redaktioneller Mitarbeiter (02. März 2011)

Lieber Arm ab, als Arm dran. Das ist das Motto von Bulletstorm: Virtuelle Körperteile fliegen in alle Himmelsrichtungen, Pixel-Blut spritzt aus jeder Öffnung und Endzeit-Verrückte verlieren durch gezielte Schüsse ihre Genitalien. In der USK-Version müsst ihr jedoch auf einiges verzichten. In unserem Test erfahrt ihr, ob das dem Spiel das Genick bricht oder nicht.

Die USK-Version ist stark geschnitten. Hier fliegen die Gegner zwar in die Luft, aber nicht auseinander.Die USK-Version ist stark geschnitten. Hier fliegen die Gegner zwar in die Luft, aber nicht auseinander.

Das Kern-Element des Spiels ist das sogenannte Skill-Shot-System. Ihr bekommt für kreatives Töten Punkte. Das Spiel belohnt euch also, wenn ihr eure Feinde kreativ ins Jenseits schickt. Ein Beispiel: Tötet ihr die Feinde mit Dauerfeuer aus dem Maschinengewehr, erhaltet ihr zehn Punkte. Schießt ihr ihm stattdessen in den Allerwertesten, gibt es schon ein paar mehr Punkte. Ganz Kreative hingehen befördern die Endzeit-Gegner mit einem ordentlichen Tritt in die Stacheln eines Kaktus. Mit diesen Punkten verbessert ihr dann eure Waffen. Dabei hat jede Wumme einen Spezialschuss. Euer Revolver zum Beispiel feuert eine Kugel ab, die den Getroffenen und umliegende Feinde in Feuer einhüllt. Schnell noch in die Menge feuern und schon hagelt es Punkte. Und Kugeln.

Um die Kreativität auszuleben, hat euch Entwickler People Can Fly coole Waffen mitgegeben. Da gibt es zum Beispiel die Flail-Gun, die Stahlketten abfeuert, an denen Minen befestigt sind. Die Ketten krallen sich dann an den Feinden fest und explodieren auf Knopfdruck. Am nützlichsten ist jedoch die Elektropeitsche, die an eurer Hand befestigt ist. Mit der schnappt ihr euch Feinde und zieht sie zu euch heran, wobei sie kurz vor dem Eintreffen an eurer Stelle in Zeitlupe weiter fliegen. Nun habt ihr die Qual der Wahl: Entweder ihr zerballert ihnen die virtuellen Körperteile oder nutzt die Schrotflinte, um den gesamten Pixel-Körper zu zerfleddern. Die beste Alternative: Ihr nehmt die Flail-Gun, ballert eine Minen-Stahlkette auf den Gegner und tretet ihn dann zurück in die Gegner-Menge, wo er dann standesgemäß explodiert und Alles und Jeden mitnimmt. Yeah!

Mit einem beherzten Tritt ab in den virtuellen Tod.Mit einem beherzten Tritt ab in den virtuellen Tod.

Gekürzte deutsche Version

Bulletstorm ist brutal. Eine Freigabe durch die USK schien im Vorfeld unmöglich. Dann die Überraschung: Es erscheint in Deutschland! Juchu! Zumal Herausgeber EA zuvor betont hatte, den Shooter nicht geschnitten in Deutschland veröffentlichen wollen. Genau das passierte jedoch: Bulletstorm ist in Deutschland massiv geschnitten.

Und diese Schnitte nehmen Bulletstorm einen großen Teil des spielerischen Sinns. Keine Zerstückelungs-Effekte, kein Blut und keine Totenköpfe. Ja, in der USK-Version fehlen Totenköpfe. Knochen von getöteten Feinde gibt es. Totenköpfe aber nicht. Logisch.

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