Test Pokemon Weiss - Seite 3

Die Kämpfe überzeugen spielerisch, aber enttäuschen durch ihre pixelige Gestaltung.Die Kämpfe überzeugen spielerisch, aber enttäuschen durch ihre pixelige Gestaltung.

Grandiose Kämpfe mau in Szene gesetzt

Allerdings fällt die Präsentation nicht immer positiv auf. In den Kämpfen soll die dynamische Kamera, die sich während der Duelle hin und her bewegt, mehr Leben bringen. Dabei offenbaren sich allerdings herbe Optikschwächen. Die Monster sehen breiig aus und erinnern an die groben Pixelberge der GameBoy-Zeit. Da hilft es auch wenig, dass die Entwickler in puncto Animation detaillierter ans Werk gingen und die Tiere nun beispielsweise hüpfen. Das hätte jemandem doch auffallen müssen! Oder hat der künstlerische Leiter geschlafen? So werden die genialen Kämpfe zum Augengraus. Nintendo verschenkt damit viel Potenzial der fünften Generation.

Spielerisch hat sich an den Gefechten ebenfalls etwas verändert. Glücklicherweise aber im positiven Sinne. Das simple Rundenkonzept erweiterten die Entwickler nun mit Dreifachkämpfen. So können bis zu drei Tiere gleichzeitig gegeneinander antreten und Attacken sogar miteinander kombinieren. Strategien sind in dieser Kampfart noch notwendiger als bei Solo- oder Doppelgefechten. Facettenreichere und tiefgründigere Schlachten sind daher programmiert. Daneben ist das Trainieren eurer Monster um einiges leichter und zeitsparender geworden. Ein netter Nebeneffekt.

Im Winter rieseln Schneeflöckchen auf euch herab.Im Winter rieseln Schneeflöckchen auf euch herab.

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Nicht nur optisch, sondern auch spielerisch überzeugt eine weitere Neuerung. Seit der silbernen Edition gab es bereits den Tag-Nacht-Zyklus, darüber hinaus freuen sich die Monsterfreunde nun über Jahreszeiten. Jeden Monat ändern sie sich, wodurch pro realem Jahr dreimal Frühling, Sommer, Herbst und Winter in der Spielregion Einall herrschen. Dabei passt sich die Umgebung der jeweiligen Zeit an. Während im Frühling Pollen und Blüten durch die Luft schweben, rieseln im Winter Schneeflocken vom Himmel. Durch eine dicke Schneedecke könnt ihr darüber hinaus auch Regionen und Gegenstände erreichen, die in den anderen Jahreszeiten außer Reichweite waren.

Aber nicht nur eure Umgebung solltet ihr im Auge behalten, sondern auch eure Pokémon. Während das Hirschtier "Sesokitz" zu jeder Jahreszeit lediglich seine Fellfarbe ändert, tauchen manche Monster gar nicht auf. Der Vogel "Navitaub" oder die Muschel "Schnuthelm" halten einen Winterschlaf, während hingegen der Eisbär "Petznief" oder die Robbe "Seejong" bei eiskalten Temperaturen erst richtig munter werden. Sieben Monster lassen sich zu bestimmten Jahreszeiten nicht fangen und auch nicht weiterentwickeln. Das solltet ihr bei eurer Sammeljagd beachten.

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