Monster Hunter: Die fünf besten Alternativen

(Special)

von Max Wildgruber (13. März 2011)

Ihr seid Monsterjäger und könnt die Veröffentlichung von Monster Hunter Freedom 3 für die PSP nicht mehr erwarten? Besucht doch mal ein alternatives Großwildrevier, um euch die Wartezeit zu vertreiben. Wir stellen euch fünf Spiele vor, die sich von Capcoms Kultserie inspirieren ließen. Alle stellen eine interessante Nebentätigkeit für unterbeschäftigte Jagdgesellen dar. Für manche Spieler vielleicht sogar die bessere. Die meisten der im Anschluss portraitierten Jagd- und Sammelspiele sind für PSP erhältlich, doch auch Besitzer von PS3 und DS dürfen einen Blick riskieren.

Dicke Waffen? Fette Monster? Gab es schon Jahre vor Monster Hunter (Gamecube).Dicke Waffen? Fette Monster? Gab es schon Jahre vor Monster Hunter (Gamecube).

Als Capcom den ersten Teil der Monster Hunter-Serie 2004 in Japan veröffentlichte, stellte er für manche Kritiker nicht mehr als einen Klon des erfolgreichen Dreamcast-Action-Rollenspiels Phantasy Star Online dar. Kein Wunder: Hier wie dort liegt der Fokus auf dem Mehrspieler-Modus: Mehrere Spieler gehen gemeinsam auf die Pirsch und erledigen teils riesige Endgegner.

Heutzutage kann Capcoms Marke auf eine mindestens so erfolgreiche Seriengeschichte zurückblicken wie Phantasy Star. Mit zehn Titeln, die es allerdings nicht alle in den Westen geschafft haben, definiert Monster Hunter inzwischen ein eigenes Untergenre im Segment rollenspiellastiger Action-Spiele und inspirierte eine Reihe von Spielen. Wir verraten interessierten Monsterjägern, wie die Alternativen aussehen.

Mann beißt Monster? Dank bissiger God-Arc-Waffe kein Problem!Mann beißt Monster? Dank bissiger God-Arc-Waffe kein Problem!

Nummer 1: Gods Eater Burst

Namco Bandais Endzeitspektakel Gods Eater Burst erscheint am 18. März und richtet sich an Monsterjäger, die Geschmack an Animé-Ästhetik und düsteren Endzeitszenarien finden. Vor allem einzelgängerische Waldläufer freuen sich hier über etliche Stunden Langzeitmotivation. Die taktisch anspruchsvollen Jagden auf große Monster werden nämlich von einer Rahmenhandlung garniert, die diese Bezeichnung auch verdient.

In vergleichsweise aufwendigen Zwischensequenzen und passabler Sprachausgabe erzählt das Spiel vom Angriff der gottgleichen Aragami-Monster und der letzten Hoffnung der Menschheit: euch. Als frischgebackenes Mitglied der Fenrir-Corporation stattet euch dieser geheimnisvolle Jägerclub mit einer monströsen Mischung aus Schwert, Kanone und Riesenmaul aus, einer lebendigen Waffe namens God Arc. So gerüstet werdet ihr buchstäblich zum Götterfresser.

Das Über-Aragami Vajra gehört zu den gefürchteten Gegnern.Das Über-Aragami Vajra gehört zu den gefürchteten Gegnern.

Monster-Hunter-Faktor

Das grundlegende Spielgerüst übernimmt Gods Eater komplett von Monster Hunter: Ihr akzeptiert Aufträge in der zentralen Basis der sogenannten Fenrir Corporation und startet von dort aus direkt in euer aktuelles Jagdgebiet. Mit Monsterresten und gesammelten Rohstoffen verbessert ihr eure Waffe. Als Alleinstellungsmerkmal darf die Möglichkeit gelten, mit dem Maul der God Arc ein Stück aus einem Aragami herauszubeißen.

Dadurch versetzt ihr eure Spielfigur für kurze Zeit in den mächtigen Burst-Modus und gewinnt seltene Materialien, aus denen ihr zum Beispiel Spezialmunition fertigt. Ungewöhnlich ist zudem, dass auch Solisten mit bis zu drei computergesteuerten Jagdgefährten losziehen dürfen. So kommt auch ohne menschliche Mitspieler gepflegte Gruppenatmosphäre auf. Zur Wahl stehen dabei entweder die anderen Fenrir-Mitglieder, die ihr im Laufe der Geschichte besser kennen lernt, oder die Profile von echten Kumpels, die ihr während einer Mehrspieler-Hatz im Adhoc-Drahtlosnetzwerk getroffen habt.

Monster-Hunter-Faktor: 4 von 5

Weiter mit: Nummer 2: Lord of Arcana

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