Test Ford Street Racing

von Gerd Schüle (27. März 2006)

Straßenrennen sind geradezu geschaffen für Einzelgänger die ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen wollen. So denken wahrscheinlich die meisten. Ganz anders sehen das die Macher des Spiels "Ford Street Racing" aus dem Hause Razorworks, die in ihrem neusten Rennspiel den Teamgedanken in den Mittelpunkt gestellt haben. Ob sie damit die Pole Position im Spielspaß Rennen erwerben konnten, erfahrt ihr in unserm Test.

Mit Vollgas um die KurveMit Vollgas um die Kurve

Ford, nichts als Ford

Wie der Name schon verrät, stehen in "Ford Street Racing" die Fahrzeuge dieses Herstellers im Mittelpunkt des Geschehens. Das Spiel enthält gerade mal 18 offiziell lizenzierten Ford Hochleistungs-Modelle - vom Klassiker Ford Capri RS2600 aus dem Jahr 1970 bis zu dem erst kürzlich angekündigten Fahrzeug Shelby Cobra GT500 2007. Die Rennen finden auf 24 verschiedenen Strecken statt die laut Hersteller dem Stil der Straßen von Los Angeles angepasst wurden. Das Herzstück des Spiels sind die Teamrennen. Hier trittst Du nicht als Einzelkämpfer gegen andere Rennfahrer an, sondern im Team. Ein Team besteht aus drei Fahrzeugen und es geht darum dein Team an die Spitze zu führen. Deshalb werden die Platzierungen aller drei Fahrzeug zu einem Gesamtergebnis addiert, und das insgesamt bessere Team gewinnt. Zwar kannst Du auch hier immer nur ein Fahrzeug lenken, aber es ist jederzeit möglich per Tastendruck von einem Fahrzeug ins andere zu wechseln. So könnt ihr darauf achten, dass alle Fahrzeug eine gute Platzierung erhalten. Die anderen zwei Autos werden dann solang von der KI des Spiels gesteuert.

Ein Zweikampf wörtlich genommenEin Zweikampf wörtlich genommen

Gemeinsam zum Sieg

Damit ihr aber trotzdem nicht das Kommando über das Renen verliert, könnt ihr außerdem jederzeit euren Mitstreitern Befehle erteilen um euch so einen Vorteil zu verschaffen. Ihr könnt sie z. B. anweisen hinter euch fahrende Gegner zu blocken. Oder ihr setzt euch auf Befehl in ihren Windschatten um im letzten Augenblick am Gegner vorbeiziehen zu können. Außer diesem interessanten Team-Modus gibt es noch Einzelrennen und Herausforderungen wie z. B. K.O.-Rennen oder das bekannte Zeitfahren. Wenn ihr dabei erfolgreich seid, könnt ihr mit dem dabei verdienten Geld neue Fahrzeuge für euren Fuhrpark erwerben. All das hört sich sehr gut und vor allem abwechslungsreich an, ist es vom Grundgedanken her auch. Allerdings weniger gut ist den Entwicklern die Umsetzung des Ganzen gelungen. Die Fahrzeuge fahren sich nämlich alle etwas schwammig und man hat stets den Eindruck, sie würden über der Straße schweben. Diese sichtbaren und spielerischen Mankos bremsen den Spielspass doch merkbar aus, denn die beste Spielidee nützt nichts, wenn es an der Umsetzung hapert.

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