Shopping im AppStore: Richtig & sicher gekauft - Try-before-buy und der Abo-Service

(Special)

Bei dem Spiel Hunter wird die Vollversion via In-App-Kauf angebotenBei dem Spiel Hunter wird die Vollversion via In-App-Kauf angeboten

Try-before-buy: Erst testen, dann kaufen

Der neue Trend im AppStore. Statt der bisherigen Gratis-"Lite"-Versionen zum Ausprobieren sind längst Apps erhältlich, bei denen vor allem Spiele komplett gratis auf iPhone, iPod Touch und iPad geladen werden. Diese dürft ihr einige Zeit unter die Lupe nehmen, ab einem bestimmten Punkt werdet ihr dazu aufgerufen, direkt aus der App heraus die Vollversion zu kaufen. Es handelt sich hier um das "try-before-buy"-Konzept, das erste Entwickler unter anderem bei Hunter: Episode One einsetzen.

Diese Weiterführung des "In-App-Kauf"-Prinzips besitzt Für und Wider:

  • Vorteil: Ihr kauft nicht die Katze im Sack sondern testet das Spielkonzept
  • Nachteil: in der Regel müsst ihr das gesamte Spiel downloaden, was oftmals viel größer ist als eine Demo bzw. Lite-Fassung.

Da ohne WIFI-Verbindung nur Apps mit höchstens 20MB Größe geladen werden darf, ist es nicht mehr ohne weiteres möglich, anspruchsvollere Titel unterwegs zu beziehen. Andererseits reagieren erste Firmen wie Gameloft auf die Kritik der Spieler: Wurden Sacred Odyssey - Rise of Ayden und Starfront: Collision zu Beginn mittels "try-before-buy" feilgeboten, gibt es jetzt wieder getrennte Voll- und Lite- Fassungen. Das negative Feedback sorgte für ein Umdenken beim französischen Studio.

The Daily: Erster Abo-Service für iOS-GeräteThe Daily: Erster Abo-Service für iOS-Geräte

Die nahe Zukunft: Abo-Service

Als Apple Mitte Februar 2011 das Einführen des Abo-Services im AppStore ankündigte, sorgte dies teils schon im Vorfeld für Unmut bei den Kunden. Es fehle an Transparenz und Abos könnten zu einer fiesen Kostenfalle werden. Bisher ist diese Funktion nur in den USA verfügbar, dort könnt ihr mit "The Daily" ein Abonnement für eine virtuelle Tageszeitung abschließen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis "The Daily" auch hierzulande erscheint. Genauso kann fest damit gerechnet werden, dass Spiele nachziehen.

Zwar ist es vorerst Zukunftsmusik, die Wahrscheinlich ist aber hoch, dass ähnlich wie bei einem World of Warcraft Abokosten für ein iPhone-Onlinespiel verlangt werden. Die Entwickler haben die Wahl, Nutzern mehrere Preis-Modelle vorzusetzen. Es ist ihnen überlassen, ob sie Abogebühren monatlich, alle zwei Monate, viertel-, halb- oder jährlich verlangen. Entsprechende Authentifizierungsprozesse sind für solche Abos nötig. Sollte Apple hier nicht konkrete Pläne zur Kontrolle besitzen, könnte Spieler im schlimmsten Fall ein Szenario wie damals bei Handyklingelton- und Logo- Abonnements erwarten. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht geschehen wird.

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