Test Tactics Ogre - Seite 2

Das Chariot Tarot (links) zeigt eure jüngsten Spielzüge.Das Chariot Tarot (links) zeigt eure jüngsten Spielzüge.

Wer sich verrennt, dreht die Zeit zurück

Der Einstieg fällt für ein Taktikrollenspiel relativ leicht aus, indem ihr anfangs nur eine Figur steuert. Ihr sehrt dem Computer zu, wie er eure Mitstreiter einsetzt. Später dürft ihr wählen, ob ihr alle Kämpfer Zug für Zug selbst steuert oder der künstlichen Intelligenz Vorgaben für das Verhalten der Helden macht. Dabei gilt wie üblich, dass in den großen Kampfschauplätzen die Krieger nach vorne stürmen sollten, während Heiler, Zauberer und Bogenschützen besser den direkten Feindkontakt vermeiden und sich aus der zweiten Reihe nützlich machen. Je weiter ihr kommt, desto mehr Heldenklassen schaltet ihr frei, die Mehrfachbegabungen aufweisen. Zum Glück können eure Helden die Klasse wechseln. Allerdings beginnen sie dann wieder auf Stufe eins.

Geht doch mal einer eurer Lieblinge zu Boden, ist die Einheit nicht sofort verloren. Ihr dürft sie innerhalb dreier Runden wiederbeleben. Klappt auch das nicht, verliert die Figur nach der Schlacht eines von drei Leben. Am elegantesten ist es aber, die Zeit zurückzudrehen und den Helden erst gar nicht sterben zu lassen: Ihr dürft in einer Schlacht jederzeit bis zu fünfzig Züge zurücknehmen, um sie doch noch in die richtige Richtung zu lenken. Habt ihr die Geschichte durchgespielt, könnt ihr anhand eines Entscheidungsbaumes erkunden, was geschehen wäre, wenn ihr euch in Schlüsselszenen anders verhalten hättet.

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Dieser Charakter fliegt sogar über Abgründe.Dieser Charakter fliegt sogar über Abgründe.

Ihr sammelt Erfahrungspunkte für Klassen, nicht für Individuen

Über den Spielerfolg entscheiden aber auch die Auf- und Ausrüstungsphasen zwischen den Schlachten. Nach einem Kampf erhalten eure Einheiten Fertigkeitspunkte, mit denen ihr Fähigkeiten erwerbt. Beispielsweise das Kontern und Zurückstoßen von Feinden, Alchemie für den Einsatz von starken Heilmitteln, Resistenzen gegen Elementarangriffe, Anatomiekenntnisse für vernichtende Angriffe. In den Städten vertickt ihr eure Beute, kauft neue Ausrüstung und Zaubersprüche kaufen und heuert Mitstreiter an. Praktisch dabei: Die Neuen orientieren sich an der Stufe, die ihr bereits mit Angehörigen derselben Klasse erreicht habt. Hat ein Ritter bereits Stufe fünf erklommen, sind auch alle anderen Ritter auf Stufe fünf. Ihr sammelt also Erfahrungspunkte für Klassen, nicht für Individuen, und lästiges Aufstufen von Nachzüglern entfällt.

Damit das Ausrüsten eurer Helden nicht zu lange dauert, gibt es die Option, dass der Computer pro Held automatisch die am besten geeigneten Waffen und Rüstungen anlegt - je nach Wunsch optimiert nach Verteidigung, Nahkampf, Fernkampf, den Einsatz von Magie oder Heilmitteln. Wollt ihr noch etwas Geld und Erfahrung sammeln, bevor ihr in die nächste für die Handlung relevante Schlacht zieht, findet ihr auch zufällige Feindbegegnungen an bereits eroberten Orten. Wenn ihr bei diesen zufälligen Begegnungen dann von der künstlichen Intelligenz eure Helden führen lasst, läuft das Aufstufen fast schon automatisch ab...

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