Das große Mortal-Kombat-Turnier in Hamburg

(Special)

von Redaktioneller Mitarbeiter (10. März 2011)

Ein bisschen sind wir ja auch dafür verantwortlich, euch zu erziehen. Pädagogischer Auftrag nennt sich das. Also aufgepasst, jetzt kommt's: Gewalt ist keine Lösung! Die gibt nur blaue Flecken. Prügelt euch doch lieber in virtuellen Welten. Wir haben uns im neuen Mortal Kombat bei einem Presseturnier in Hamburg geprügelt. Und keine blauen Flecken davongetragen.

Eine der Arenen. Achtet besonders auf den Hintergrund.Eine der Arenen. Achtet besonders auf den Hintergrund.

Eines ist ja wohl klar: Lieber in virtuellen als in realen Welten kloppen. Das geht nicht nur in Super Street Fighter 4. Wir waren bei Warner Bros. zu Besuch und haben die neuen Angriffe, Charaktere und Arenen der Wiederauferstehung einer anderen Prügelspiel-Reihe ausprobiert. Schon bei der Charakterauswahl kullern bei uns Tränen der Nostalgie herunter. Sub-Zero und Scorpion! Juchu! Scorpion zieht seinen Erz-Feind mit der bekannten Speerspitze zu sich heran, während Sub-Zero ein Abbild von sich aus Eis erstellt. Berührt Scorpion es, gefriert er zu Eis. Und dann schlägt der Eis-Ninja richtig zu!

Doch ganz wichtig: Die großbrüstige Sonya Blade ist auch am Start. Geht es noch besser? Eigentlich nicht. Damit geben sich die Entwickler NetherRealm Studios aber nicht zufrieden. Sie haben auch einige neue Kämpfer kreiert. Cyrax ist da ein gutes Beispiel. Ein futuristischer Anzug mit allerlei Technik-Krams schützt seine wunderschönen Rasta-Zöpfe. Denn Rasta-Zöpfe bedeuten nicht gleich Gras rauchende Hanf-Hosen-Träger. Cyrax hat ordentlich Kraft und setzt die Feinde mit Bomben unter Druck.

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Turnierbedingungen in Hamburg

Liu Kang tritt Kano. Ganz schön heiß.Liu Kang tritt Kano. Ganz schön heiß.

Wenige Änderungen, neue Spiel-Elemente

Es hat sich wenig am klassischen Spielprinzip geändert. Eure Kämpfer hauen sich in 2D in die virtuellen Gesichter. Im Hintergrund läuft jedoch alles in 3D ab. Sprich: Jubelnde Zuschauer in einer altertümlichen Gladiatoren-Arena sind besessen davon, dass Blut fließt. Oder aber ihr kämpft in einer U-Bahn-Station. Hier rasen Züge durch und ein Luftzug wirbelt den Dreck umher. Wenn da nicht ein Mortal-Kombat-Plakat an der Wand hängen würde, hätten wir vermutet, dass es sich um die Hamburger U-Bahn-Station handelt. Aber die ist wahrscheinlich noch dreckiger.

Bei der Steuerung hat sich ebenfalls nicht viel geändert. Sie geht locker von der Hand. Selbst Neulinge finden sich schnell zurecht. Doch um zu gewinnen, ist mehr gefragt als simples Tasten-Gedrücke. Ihr sollt schließlich nicht die Tasten hauen, sondern eure virtuellen Gegner. Und hier habt ihr eine ganz neue Möglichkeit, sie brachial ins Jenseits zu schicken. Die sogenannten "X-Ray"-Angriffe richten nämlich enormen Schaden an. Ihr könnt sie aber nicht ständig einsetzen. Im Laufe des Kampfes füllt sich eine Leiste. Wenn ihr Angriffe blockt beispielsweise. Ist die Leiste gefüllt, geht es spektakulär zur Sache. Euer Kämpfer führt mit Hilfe der beiden Schultertasten einen Angriff aus. Und der zeigt sich in einer Art Röntgen-Ansicht. Ihr seht die brechenden Knochen mit allen Details. Oder die Schwerter von Scorpion, die sich tief in die Beine bohren. Das sogt für zugekniffene Augen.

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