Vorschau Arkham City - Seite 3

Ihr entwaffnet eure Gegner in geschmeidigen Animationen.Ihr entwaffnet eure Gegner in geschmeidigen Animationen.

Schleichend zum Sieg

Dennoch müsst ihr helfen. Ihr eilt also zum Theater und begegnet Harley Quinn. Die schickt euch sofort vier schwer bewaffnete Männer auf den Hals. Kein Problem für euch. Ihr werft die Rauchbombe, zieht euch mit Hilfe des Greifhaken nach oben und verschwindet in die Schatten. Hier kommt der andere spielerische Aspekt zum Vorschein. Ihr kämpft nun nicht mehr, sondern benutzt den Detektiv-Modus, um die Geiselnehmer lautlos auszuschalten. Ihr stürzt von der Decke herunter und erledigt mit dem sogenannten Double-Takedown zwei Feinde gleichzeitig. Ohne ein Mucks. Ein anderer Bösewicht hat sich in einem kleinen Raum versteckt. Mit einer Geisel. Und die Tür hat er auch verschlossen.

Dank des Detektiv-Modus erkennt ihr, dass die Wand hinter ihm alt und kaputt ist. Ihr geht in das dahinterliegende Zimmer. Mit einem beherzten Schlag durch die Wand ist auch er erledigt. Bei der stillen Vorgehensweise schöpft Arkham City sein gesamtes Potenzial aus. Schließlich ist Batman nicht unbesiegbar. Kugeln können ihn töten. Hier beziehen sich die Entwickler spürbar auf die Comics und erfinden keinen neuen Batman. Er hat Ecken und Kanten. Er kann nicht wild in den Kampf stürmen. Und er steht einer verzweifelten Aufgabe gegenüber: Einer Stadt voller Verbrecher Herr zu werden.

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Die Fakten

  • Detektiv-Modus immer noch zu mächtig
  • geschmeidige Kampf-Animationen
  • neue Ausrüstung wie die Rauchbombe
  • Arkham City ist freibegehbar
  • Haupt- und Nebenmissionen
  • doppelt so viele Angriffe
  • lautloses Schleichen wechselt sich mit brachialen Kämpfen ab
  • DC-Schurken wie Calender-Man, Hugo Strange, Joker und Two-Face sind dabei

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Mir fällt es schwer, bei Batman - Arkham City skeptisch zu sein. Schließlich war die Präsentation bei Warner Bros. in Hamburg vielversprechend. Auch wenn ich das Spiel nicht selbst ausprobieren durfte. Die Atmosphäre im neuen Arkham City scheint dermaßen packend zu sein, dass selbst der Vorgänger da nicht mithalten kann. Löblich ist auch, dass die Entwickler Rocksteady keinen neuen Batman erfinden. Sie beziehen sich zum Teil auf die Comics und erschaffen einen verwundbaren Helden. Und der muss eine Stadt voller Verbrecher in den Griff bekommen.

Auch das erweiterte Kampfsystem mit neuen Angriffen sieht gut und vor allem geschmeidig aus. Die einzige Sorge, die ich momentan habe, ist der Detektiv-Modus. Der scheint noch etwas zu mächtig zu sein. Klar, Batman hat nun mal fortschrittliche Technologie zur Bekämpfung der Verbrecher. Doch dadurch darf nicht der Schwierigkeitsgrad leiden. Auch die Gesichtsanimationen sind nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge. Doch das sind Kleinigkeiten. Der Rest stimmt jedenfalls. Ich freue mich riesig, Two-Face und Joker in den Po zu treten, wenn das Spiel am 21. Oktober erscheint. Und Catwoman zu retten, damit sie mir gebührend dankt!

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