Samurai Warriors 2 (PS2)
Test
Samurai Warriors 2
So wie EA's Sportserien so werden auch Koeis "Warriors"-Reihen jährlich ergänzt und überarbeitet neu auf den Markt gebracht. Ob die im Vergleich zum ersten "Samurai Warriors" getätigten Änderungen einen Neukauf rechtfertigen und ob es Spaß macht, sich hier in die Schlachten zu stürzen, erfahrt ihr in unserem Test. Von Clemens Eisenberger
Mangelware Änderungen?
Die "Warriors"-Reihe litt leider schon des Öfteren darunter, dass sich im Vergleich zum Vorgänger nur sehr wenig geändert hat. Bei "Samurai Warriors 2" kann man das so nicht unbedingt sagen. Neben einigen kleinen spielerischen Änderungen wurde auch die Präsentation etwas überarbeitet und vor allem der Story-Modus noch etwas ausgeschmückt. Eine der wichtigsten Neuerungen ist der veränderte Verbesserungsmodus eures Charakters. Neue Fertigkeiten, Pferde und ähnliches könnt ihr in einem speziellen Shop mit dem in den Schlachten gewonnenen Geld käuflich erwerben. Außerdem wurde das Musou-System dahingehend verändert, dass ihr bei einer längeren Musou-Leiste nicht nur längere sondern auch zusätzlich wesentlich stärkere Musou-Angriffe ausführen könnt. Außerdem kann eure Figur nun auch schon während dem Kampf eine Stufe aufsteigen und somit ihre Fähigkeiten im Kampf verbessern. Je höher euer Level ist, desto besser werden auch die verfügbaren Kombos. Die meisten dieser kleinen Veränderungen sind sehr interessant und positiv, wirken sich aber auf den eigentlichen Spielverlauf kaum aus. Allerdings sind auch einige Features des ersten Teils weggefallen.
Und was musste dafür von uns gehen?
Das wohl größte Feature, das in "Samurai Warriors 2" fehlt ist der "Einen neuen Offizier erstellen"-Modus des ersten Teils. Hier konntet ihr, wie der Titel schon vermuten lässt, einen eigenen Offizier erstellen, diesen trainieren und dann verschiedene Ausbildungsstufen durchlaufen lassen. Komplett neu ist dafür der Modus "Sugoroku" - eine Art Monopoly-artiges Brettspiel. Hier müsst ihr mit eurem Charakter 3 Flaggen einsammeln und zu eurem Feld zurückbringen. Unterwegs könnt ihr euch viele verschiedene Felder kaufen, sodass alle anderen Mitspieler, die auf eurem Feld landen, Wegzoll bezahlen müssen. Allerdings besteht nach dem Bezahlen die Möglichkeit, mit dem Besitzer um das Stück Land zu kämpfen. Auf diesem Weg muss man eine vor Spielbeginn festgesetzte Summe erreichen. Allerdings ist das Spiel sowohl grafisch als auch soundtechnisch eher eintönig und wird somit schnell langweilig. Höchstens mit einigen Freunden kann das Spiel etwas unterhalten.
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