Test Okamiden: Das Malspiel mit dem süßen Hund. Kein Kinderspiel!

von Thomas Stuchlik (15. März 2011)

Eine farbenfrohe Traumwelt, die ihr mittels Pinsel zum Leben erweckt? Das klingt nach einem Malkurs von Bob Ross, ist aber Capcoms neuester Streich auf dem Nintendo DS. Das kreative Abenteuer Okamiden lädt zu einem Ausflug in fernöstliche Fantasie-Gefilde. Und es macht Spaß.

Putzig: Wolfskind Chibiterasu mit einem seiner Begleiter.Putzig: Wolfskind Chibiterasu mit einem seiner Begleiter.

Capcom beeindruckte vor vier Jahren mit einem künstlerischen wie innovativen Spielkonzept, das kommerziell aber unterging: In Okami für PlayStation 2 und Wii schlüpfte der Spieler in die Rolle der Göttin Amaterasu, die als weißer Wolf pinselschwingend dämonische Mächte bekämpfte.

Die obskure Spielidee findet nun auf dem Nintendo DS seine konsequente Fortsetzung. In Okamiden übernehmt ihr die Kontrolle über Amaterasus Sohn Chibiterasu, der als niedlicher Wolfswelpe die Weltrettung zur Aufgabe hat. Die in Okami vertriebenen Dämonen sind wieder da und haben das Land wieder in ein tristes, graues Szenario verwandelt. Deshalb macht ihr euch auf den Weg, um der Welt die Farbe zurück zu bringen.

In der Kampfarena ist schnelles Tastendrücken angesagt.In der Kampfarena ist schnelles Tastendrücken angesagt.

Held auf vier Pfoten

Die Aufgabe ist aber gar nicht so einfach, denn nur die Söhne der Pinselgötter besitzen die dazu nötigen Fähigkeiten. Um deren Malkünste zu erlernen, beginnt ihr die Suche erstmal in der näheren Umgebung. Über Stock und Stein erforscht ihr die hügelige Gegend. Kommt ihr einem Gegner nahe, schaltet das Spiel in die Kampfarena. Hier bekämpft ihr die Widersacher mit schnellen Bissattacken oder dem Pinsel. Das Ausweichen ist bei diesen harmlosen Gegnern dagegen kaum nötig.

Um der Bedrohung Herr zu werden, besucht ihr Labyrinthe, in denen sich die Dämonen verstecken. Hier sind nicht nur schnelle Attacken sondern auch ein wenig Grips gefragt. Denn es stellen sich euch Schalterpuzzles in den Weg, die neue Pfade sowie Schatzkisten öffnen. So dringt ihr immer tiefer in düstere Höhlen und Labyrinthe vor, bis ihr schließlich auf übergroße Bossgegner trefft. Die Burschen schlagen, brüllen oder feuern wild um sich. Habt ihr das Angriffsmuster jedoch durchschaut, findet ihr schnell deren wunden Punkt. So vertreibt ihr die Dämonen aus dem Lande und erfüllt die Landschaften wieder mit Farbe.

Weiter mit: Test Okamiden - Seite 2

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