Test GRAW 2 - Seite 2

Auch die Kollegen suchen immer die Deckung.Auch die Kollegen suchen immer die Deckung.

Multiplayer:

Genau wie das Konsolen-Original setzt "Ghost Recon Advanced Warfighter 2" sein Hauptaugenmerk auf den Mehrspielerbereich. So bot die Xbox 360 Fassung einen grandios via Xbox Live in Szene gesetzten Multiplayerpart, der jedoch auf die Dauer ein wenig ermüdend wirkte. Der PC Ableger ist hingegen ein wenig abwechslungsreicher und im Umfang deutlich größer. Modi wie Koop, Team-Deathmatch, Recon vs. Assault, Victory oder Hamburger Hill sind nur wenige Langzeitmotivatoren des Spieles. Wobei letzterer eine genauere Erwähnung wert ist. Bei Hamburger Hill handelt es sich nicht um den Vietnam Kriegsfilm sondern um einen Modi in dem ein Team eine bestimmte Zone verteidigen muss, die jedoch nur mit Strategie und Taktik zu bewältigen ist. Kritik gibt es am Mehrspielerpart leider ebenso. So ist der spaßige Koop-Modus beispielsweise einfach viel zu kurz, lediglich vier Missionen können mit bis zu drei Freunden gespielt werden. Hoffentlich schiebt der Entwickler wie auf der Xbox 360 kleinere Updates mit Missionen und neuen Aufgaben nach.

Aus über 30 verschiedenen Waffen dürft ihr wählen.Aus über 30 verschiedenen Waffen dürft ihr wählen.

Technik:

Wie bereits anfangs erwähnt ist der Titel technisch absolut top und kann mit der Konkurrenz locker mithalten. Vor allem grafisch ist der neuste "Ghost Recon" Teil eine Augenweide, auch wenn sich im Gegensatz zum Vorgänger nicht viel verändert hat. Dieser sah damals schon sehr gut aus und tut dies immer noch. Für Teil 2 wurde lediglich die Engine mit neuen Partikeleffekten, Animationen, überarbeiteten Licht- und Schatteneffekten usw. aufpoliert. Jedoch werdet ihr kleinere Spielereien sofort vermissen, so fehlen z.B. die heutzutage wichtigen Shader-Effekte, welche bei einer solch hohen Hardwareanforderung normalerweise Standard sind. Diese setzt bei voller Detail Stärke mindestens einen Intel Core 2 Duo mit einer leistungsstarken Grafikkarte á la GeForce 7800 voraus. In Sachen Sound enttäuscht der Titel jedoch ein wenig, Neuerungen sucht der Spieler hier vergebens. Zwar ist die Hintergrundmusik recht gut gelungen, unterscheidet sich aber kaum vom Vorgänger. Auch die Sprüche der Ghost Kollegen wurden direkt aus dem Vorgänger entnommen. Die Sprachausgabe hingegen ist absolut genial und stimmig geraten, auch wenn nur auf englisch gesprochen wurde. Zur Steuerung lässt sich nicht viel sagen. Sie ist altbacken, funktioniert einwandfrei und lässt zu keinem Zeitpunkt Frust auftreten.

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