Test Yakuza 4: Nacktes Fleisch und böse Männer

von Thomas Stuchlik (18. März 2011)

Yakuza mal 4: Für Teil 4 erleben 4 Hauptdarsteller 4 unterschiedliche Abenteuer. Was das alles mit Hostessen, Verkehrshütchen und Schließfächern zu tun hat und ob das überhaupt Spaß macht, klärt unser ausführlicher Test.

Der Stadtteil Kamurocho ist diesmal noch lebendiger und bunter.Der Stadtteil Kamurocho ist diesmal noch lebendiger und bunter.

Segas neuestes Action-Adventure Yakuza 4 entführt den Spieler wie schon der Vorgänger Yakuza 3 nach Tokio. Genauer gesagt in den halbrealen Stadtteil Kamurocho. In diesem kunterbunten Vergnügungsviertel ist nicht nur die Unterwelt zu Hause. Hier kreuzen sich auch die Wege der vier spielbaren Charaktere - allerdings erst im späteren Spielverlauf. Die komplexe Geschichte beginnt mit einem drohenden Bandenkrieg zwischen den Yakuza-Klans Tojo und Ueno Seiwa-kai. Unwissend liefert der vorlaute Geldleiher Akiyama Shun, ein Mann mit schnellen Fäusten und der erste spielbare Charakter, den Grund für die Auseinandersetzung.

In seiner Rolle absolviert ihr das erste Spielkapitel. Akiyama kennt jede Ecke in Kamurocho sowie die Dachterassen, über die ihr Abkürzungen nehmt und Polizeikontrollen umgeht. Die offene Spielwelt in Yakuza 4 lässt euch oft freie Hand in der Vorgehensweise, bietet allerdings nicht ganz die spielerischen Freiheiten eines Grand Theft Auto 4.

Im Kampf nutzt ihr Tritte, Hiebe und hinterlistige Spezialattacken.Im Kampf nutzt ihr Tritte, Hiebe und hinterlistige Spezialattacken.

Mit Verkehrshütchen zu Erfahrungspunkten

Dummerweise hat sich der redegewandte Anzugträger nicht überall Freunde gemacht. Zwischen den Scharen geschäftiger Passanten überraschen ihn schlagfreudige Widersacher. Doch selbst überzählige Gegner stellen für ihn kein Problem dar: Mit Fausthieben und Tritten erwehrt sich Akiyama der übelgelaunten Übermacht. Notfalls greift er zu allem was die Umgebung hergibt: So improvisiert er Waffen aus der Umgebung wie Schilder, Verkehrshütchen, Fahrräder, Tische und Stühle, um so manch gegnerische Knochen knacken zu lassen. Zur Belohnung hagelt's Erfahrungspunkte: Von den errungenen "Soul Points" kauft ihr euch neue Kampftechniken ("Heat Actions" genannt) in verschiedenen Kategorien.

Mit den erlernten Manövern malträtiert ihr Kontrahenten auch am Boden oder nutzt fiese Würfe an Wänden oder Geländern. Konterangriffe gelingen dagegen durch Drücken der eingeblendeten Tasten. So überzeugt ihr nicht nur unwichtige Handlanger sondern auch Bossgegner von kieferbrechenden Argumenten. Doch nicht jede Schlüsselperson zeigt sich so kampfeslustig: Flüchtigen Verdächtigen hechelt ihr in den Straßenschluchten oder den Dächern hinterher. Mit schnellen Rammattacken schwächt ihr die Gegner bis sie schließlich aufgeben.

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