Test Gods Eater Burst - Seite 2

Von links: Soma, Kota, Sakuya und eure Spielfigur. Veteran Lindow dreht uns den Rücken zu.Von links: Soma, Kota, Sakuya und eure Spielfigur. Veteran Lindow dreht uns den Rücken zu.

Meine Kumpels, die Götterfresser

Zwischen den erzählenden Sequenzen verlasst ihr zusammen mit bis zu drei anderen Fenrir-Mitgliedern regelmäßig das Hauptquartier, um in verwinkelten Jagdrevieren immer größere Bestien zu erlegen. Im Laufe der Handlung lernt ihr eure Mitstreiter besser kennen. Alle haben spezielle Fähigkeiten und eine Animé-typische Marotte. So glaubt Nahkämpfer Sora, er brächte seinen Kameraden den Tod, Scharfschütze Kota hat ein Problem mit Autoritäten und Heilerin Sakuya volle Brüste und Beine bis zum Hals.

Anders als in Monster Hunter seid ihr auch zu viert unterwegs, wenn ihr Gods Eater Burst nicht vier Kumpels im Drahtlos-Netzwerk spielt. Vor jeder Mission stellt ihr euer Team aus Fenrir-Jägern zusammen und trefft eure Wahl vor allem unter taktischen Gesichtspunkten. Je nach Beute, müsst ihr im Feld nämlich fix auf die Verhaltensweisen der Aragami reagieren und euren überwiegend vernünftig agierenden Kameraden Deckung geben, sie heilen oder ihnen den Weg zu den fetten Aragami-Bossbrocken ebnen. Fliegende Riesenaugen holt ihr mit gezielten Schüssen vom Himmel, an eiserne Jungfrauen erinnernde Granatenschleudern zerlegt ihr mit flinken Schwerthieben.

Vorsicht: Bissiges Schwert! Die God-Arc-Waffe im Devour-Modus.Vorsicht: Bissiges Schwert! Die God-Arc-Waffe im Devour-Modus.

Rasante Kämpfe durch wandelbare Waffen

Die Kämpfe fühlen sich rasanter an als in Monster Hunter. Das liegt zum einen am generell höheren Grundtempo, zum anderen an der Möglichkeit, per Schultertaste zwischen drei Angriffsarten zu wählen. In Gods Eater Burst geht es weniger darum, eine bestimmte Waffengattung in stundenlangem Training zu meistern. Stattdessen wechselt ihr im richtigen Moment zwischen den vergleichsweise simpel ausführbaren Nah- und Fernangriffen eures God-Arc-Totschlägers hin und her.

Buchstäblichen Biss in die Monsterjagd bringt die dritte Verwandlungsstufe eurer Waffe. Im so genannten Devour-Modus (Englisch für Verschlingen) habt ihr plötzlich ein monströses Maul am Arm hängen, dessen Zähne ihr mit Schmackes in Aragami-Leiber schlagt. Die blutig animierte Fressattacke dauert ein paar Sekunden. Deshalb solltet ihr sie nur starten, wenn euer Gegner abgelenkt oder betäubt ist. Es lohnt sich aber aus zwei Gründen, sie zu riskieren: Erstens erhaltet ihr dadurch seltene Materialien zum Bau spezieller Munitionstypen, zweitens versetzt ihr euch für begrenzte Zeit in den titelgebenden Burst-Modus. Dieser stärkt zeitweilig eure Angriffskraft und befähigt euch zu besonderen Manövern wie einem Doppelsprung.

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